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	<description>Retro, Gaming, Tech: Videos und Berichte</description>
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		<title>Feierabend wann?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 19:14:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Post hier ist ein bisschen Werbung in eigener Sache. Denn ich hab ein neues kleines Projekt gestartet,&#8230;]]></description>
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<p>Der Post hier ist ein bisschen Werbung in eigener Sache. Denn ich hab ein neues kleines Projekt gestartet, auf welches ich gerne eure Aufmerksamkeit lenken möchte. Der Eine oder die Andere mag es kennen: In einer gewissen Regelmäßigkeit widmet man 8 Stunden, mal mehr, mal weniger, dem liebsten Hobby: Der Arbeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://feierabendwann.de" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="669" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-1024x669.png" alt="" class="wp-image-1351" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-1024x669.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-300x196.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-768x502.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-1536x1004.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-2048x1338.png 2048w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-380x248.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-800x523.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-1160x758.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabendwann.de_-scaled.png 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Um nicht den Überblick zu verlieren, wann der heilige Gral des Alltags &#8211; der Feierabend &#8211; erreicht ist, habe ich mir ein halb spaßiges, halb ernst gemeintes Tool gebastelt. Mit <a href="https://feierabendwann.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">feierabendwann.de</a> könnt ihr euch auf die Sekunde genau vor Augen führen, wann ihr den Stift endlich fallen lassen könnt. </p>



<p>Aber Spaß beiseite, ich hab mir ein paar Gedanken bei dem Tool gemacht: Zum einen passiert alles im Browser. Eure erfassten Daten gehören euch, ich will sie gar nicht haben. Startet ihr einen Arbeitstag, so bleiben die Daten nur dort gespeichert. Außer ihr nutzt die eingebaute Möglichkeit eure Sitzung zu duplizieren und z.B. auf eurem Handy fortzuführen. </p>



<p>Pausen könnt ihr sekundengenau einfach via Klick erfassen. Und am Ende könnt ihr euch den ganzen Quatsch auch noch als PDF exportieren, falls ihr da Bock drauf habt. </p>



<p>Mir erleichtert das Tool, meine Zeiten minutengenau zu erfassen und einen Überblick zu haben, wann ich in die Pause gestartet bin. </p>



<p>Habt ihr Ideen für sinnvolle weitere Features? Gerne her damit!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://feierabendwann.de" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1024" height="538" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-1024x538.jpg" alt="" class="wp-image-1352" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-1024x538.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-300x158.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-768x403.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-380x200.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-800x420.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann-1160x609.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2026/02/feierabend-wann.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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		<title>Ein altes Nokia als &#8222;Kunstobjekt&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 16:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LED]]></category>
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					<description><![CDATA[In Zeiten von knappen Rohstoffen ist eigentlich klar, was man mit alter Hardware, alten Mobiltelefonen oder ähnlichem machen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Zeiten von knappen Rohstoffen ist eigentlich klar, was man mit alter Hardware, alten Mobiltelefonen oder ähnlichem machen sollte: Nach der Nutzung ab auf den Wertstoffhof zum Recycling. Mit manchen alten Schmuckstück fällt das aber etwas schwerer: Es hängen vielleicht gute Erinnerungen dran weil es sich um das erste Telefon handelt, den ersten Game Boy oder der Controller vom SNES damals. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/featured/986/ein-altes-nokia-als-kunstobjekt/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FLI417bFcJBg%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>So ging es mir mit meinem Nokia 5110: Ich habe es damals geliebt. Es war eins der ersten Nokias mit Snake. Ein so einfaches Spiel, das zumindest die Älteren unter uns wahrscheinlich alle noch kennen. Bisher stand es etwas verloren in meinem Regal. Und somit war es der perfekte Kandidat für dieses Projekt: Ein mit LEDs versehener Fotorahmen, welcher die Innereien des Nokia 51110 so richtig zur Geltung bringen sollte. </p>



<h2 id="die-komponenten" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747915612519 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Die Komponenten</span>
	</span>
</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fotorahmen &#8222;SANNAHED&#8220;, 25x25cm, 6,- Euro</li>



<li>D1 Mini, ESP8266*, ca. 5,- Euro</li>



<li>WS2812B-LED-Streifen, 5V, 60 LEDs/m, 9,- Euro</li>



<li>Magentkontaktstecker, ca. 3,-/Stk.</li>



<li>USB-Stromanschlussboard, ca. 1,- Euro</li>



<li>Sperrdiode, ca. 0,50 Euro</li>



<li>Selbstgestalteter Fotohintergrund, ca. 5,- Euro</li>



<li>Klebepads oder 2-Komponentenkleber, zwischen 2,- und 5,- Euro</li>



<li>etwas Kabel, Lötkolben, Schrumpfschläuche</li>
</ul>



<p><em>*) Wie sich während der Arbeit rausstellte, endet in der nahen Zukunft die Unterstützung von ESP8266-Boards seitens der eingesetzten WLED-Software. Für neue Projekte werden deshalb ESP32-basierte Boards empfohlen, die sich preislich aber nur wenig unterscheiden dürften. </em></p>



<h2 id="das-exponat" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747915985543 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Das Exponat</span>
	</span>
</h2>



<p>Das Nokia lies sich recht einfach auseinandernehmen: Nachdem man die Batterie entfernt hatte, offenbarten sich auf der Rückseite einige Torx-Schrauben mit denen man schnell im inneren war. Dort ging es dann ebenso schnell weiter. Das muss natürlich bei jedem Gerät der Fall sein, auch wenn früher noch mehr Teile verschraubt statt verklebt waren. Anders als es heute oft gängige Praxis ist. Wenn euer Exponat da etwas widerspenstiger ist, habt bitte im Hinterkopf: Verletzt euch nicht! Displays können brechen, Batterien können auslaufen oder man kann beim Versuch etwas aufzuhebeln abrutschen. Denkt da an eure Finger und eure Gesundheit. Lest dazu bitte auch folgenden Absatz.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="994" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-994" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Exponat.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="996" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-996" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Disassembled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<h2 id="vorsicht-gefahr" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747916802240 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Vorsicht: Gefahr!</span>
	</span>
</h2>



<p>Eine Sache, die man unabhängig von eurem Bastelvorhaben nicht unterschätzen sollte, ist die potentielle Gefahr, die von alten Batterien und Akkus ausgehen kann. Ich war überrascht zu sehen, dass bereits in meinem Nokia 5110 von 1998 ein Lithium-Ionen-Akku verbaut war. Die sind heute überall und sehr sicher, dennoch weiß man nie ob im inneren bereits Zersetzungseffekte eingetreten sind. Ich will das Thema auch gar nicht zu sehr stressen, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/lithium-batterien-lithium-ionen-akkus#gewusst-wie" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">das</a> <a href="https://www.stiftung-ear.de/service/presse-aktuelles/risikobewusstsein-schaerfen-internationaler-tag-der-batterie-und-der-richtige-umgang-mit-alten-lithium-ionen-akkus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Netz</a> ist <a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe/verschiedenes/batterien-kann-bei-langem-sammeln-etwas-passieren-44289" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">voll</a> mit <a href="https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/marktcheck/akku-brand-explosion-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Artikeln</a> zu dem Thema. So viel nur: Ich habe mich bewußt dazu entschieden, den Akku auf dem Wertstoffhof abzugeben und ihn nicht in den Fotorahmen zu kleben.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1008" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Battery-1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Selbst in diesem alten Nokia 5110 steckte bereits ein Lithium-Ionen-Akku. Von diesen kann mit der Zeit und fortschreitender Alterung eine Gefahr ausgehen</figcaption></figure>



<h2 id="der-kreative-teil" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747915964990 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Der kreative Teil</span>
	</span>
</h2>



<p>Nachdem das Telefon in seine Einzelteile zerlegt war, ging es um die Positionierung. Beim Nokia 5110 kommen viele ähnlich große zum Einsatz. Wenige Kleinteile, was die Positionierung etwas erschwerte. Nachdem ich mich für ein Layout entschieden hatte, ging es ans &#8222;designen&#8220; des Hintergrunds. Ich habe das Wort absichtlich in Anführungszeichen gepackt: Denn hier muss man wirklich kein Experte oder Grafiker sein. Die Hardware, illuminiert durch die LEDs, ist der eigentliche Hingucker. Mit ein paar kurzen Texten, Erklärungen oder einfachen grafischen Elementen kann man viel erreichen. </p>



<p>In meinem Fall habe ich mir folgende Fragen gestellt: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo positioniere ich den Namen des Telefons prominient?</li>



<li>Kann ich einen kurzen Text schreiben, der etwas über die Geschichte erzählt? </li>



<li>Kann ich die einzelnen Komponenten (Logic Board, Tastenfeld, Cover, &#8230;) benennen? </li>



<li>Kann ich mit Pfeilgrafiken auf bestimmte Bauteile oder Features hinweisen? </li>



<li>Wo soll der Rahmen stehen und welche Farbe hat er: empfiehlt sich ein heller oder ein dunkler Hintergrund?</li>



<li>Welche zeitgemäße, moderne oder zurückhaltende Schriftart verwende ich? </li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-998" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Photoframe.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In Affinity Photo habe ich daraufhin ein bisschen gebastelt, geschoben und experimentiert. Wenn ihr kein Grafikprogramm habt, könnt ihr euch das kostenfreie Tool <a href="https://www.gimp.org/downloads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">GIMP</a> besorgen, was in der Bedienung als Anfänger vielleicht etwas hakelig sein kann. Alternativ würde ich noch <a href="https://www.canva.com/de_de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Canva</a> ins Rennen werfen, was man eingeschränkt nach Registrierung kostenfrei nutzen kann. </p>



<h2 id="hardware-software" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747917745242 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Hardware &amp; Software</span>
	</span>
</h2>



<p>Zum Einsatz kommen einmal mehr ein ESP8266-Board mit WLED-Software. Wie oben bereits angerissen, sollte man laut WLED-Website für neue Projekte inzwischen ESP32-Boards verwenden, da der 8266er-Chipsatz nicht mehr lange unterstützt werden wird. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1000" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Solder.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Diode sorgt dafür, dass der Strom nur in eine Richtung fließt und ESP-Board oder USB-Anschluss am Rechner nicht überlastet werden; Als Daten-PIN wird standardmäßig D4 verwendet, was in den Settings aber geändert werden könnte</figcaption></figure>



<p>Auf den ESP wird dann einfach die WLED-Software über den bekannten <a href="https://install.wled.me/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Webinstaller</a> geflashed. Danach verbinde ich das zusätzliche USB-Board, an welches später das Netzteil angeschlossen wird, mit dem ESP und dem LED-Steifen. Dazwischen kommt noch eine Diode: Wird Strom an die externe USB-Buchse angeschlossen, soll dieser den ESP und den LED-Streifen versorgen. Schließe ich aber z.B. für ein Software-Update ein USB-Kabel an den ESP direkt an, soll dieser nicht den LED-Streifen mit Strom versorgen. Das könnte eine zu Hohe Last für den ESP oder euren USB-Anschluss am Rechner sein. </p>



<p>Apropos: Insbesondere wenn ihr sehr viele LEDs anschließen wollt, solltet ihr euch Gedanken um die Dicke eurer Kabel machen. Sind die zu dünn, können die sich auch entsprechend erhitzen und in Flammen aufgehen. Ich empfehle da immer den <a href="https://wled-calculator.github.io/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Rechner vom WLED-Projekt</a>. </p>



<p>Danach habe ich die einzelnen LEDs mit dem Streifen verlötet. Dabei ist es wichtig auf die Reihenfolge zu achten! Auf den Streifen befindet sich ein kleiner Pfeil, welche die Laufrichtung anzeigt. </p>



<p>Um den Rahmen von seinem Innenleben trennen zu können, habe ich Magnetkontakte verwendet. Die hatte ich noch rumfliegen, boten sich an, sind aber komplett optional. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-999" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Magnet.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit den Magnetkontakten bleiben Rahmen und Hintergrund trennbar (optional)</figcaption></figure>



<h2 id="komponenten-befestigen" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747919832912 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Komponenten befestigen</span>
	</span>
</h2>



<p>Nachdem das Foto auf dem Hintergrund aufgeklebt wurde, wurden die einzelnen Komponenten des 5110 wieder rum auf das Foto geklebt. Hierbei habe ich anfangs mit kleinen Klebepads gearbeitet. Die funktionieren auch gut, allerdings sollte man einerseits nicht zu wenige von ihnen verwenden und diese nicht in Türmchenbauweise zu hoch stapeln. Sowohl die Platine des Tastenfelds als auch das Cover der Front &#8211; beides große aber leichte Teile &#8211; kamen mir nach 1-2 Tagen entgegen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1001" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_Pads.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die kleinen Klebepads funktionieren, wenn man sie nicht stapelt und quantitativ nicht sparsam mit ihnen umgeht</figcaption></figure>



<p>Ich habe mich dann dazu entschieden, mit 2-Komponentenkleber aus dem Discounter weiterzumachen. Der war günstig, hält aber nach seinen 2 Stunden Trocknungszeit richtig gut. Als Abstandshalter verwende ich kleine Elemente aus dem 3D-Drucker. Da kann man aber auch sicher ein Stückchen Holz oder ähnliches verwenden, wenn man keinen 3D-Drucker zur Hand hat. </p>



<p>Im Nachgang würde ich definitiv immer wieder den Weg mit dem Kleber gehen. Es ist einfach super ärgerlich, wenn man 2 Tage später auf den Fotorahmen schaut und sich wundert, warum Teile plötzlich eine Etage tiefer liegen als erwartet und schlimmsten Falls noch etwas beschädigen. </p>



<h2 id="konfiguration" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747918908187 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Konfiguration</span>
	</span>
</h2>



<p>In der WLED-Oberfläche lassen sich nun unterschiedliche Segmente konfigurieren. In meinem Fall befinden neben dem LED-Streifen, der innen einmal um den Rahmen geht, 5 weitere LEDs unter der alten Hardware des Nokia. Über die Segmente ist mir mögliche, unterschiedliche Farben und Effekte für jede LED zu konfigurieren. So stelle ich ein: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>LED 1, Tastenfeld, Segment 1: Grün</li>



<li>LED 2-3, Display, Segment 2: Weiß mit leichtem Blauton</li>



<li>LED 4-5, Platine, Segment 3: Wechselnder, Bunter Farbeffekt</li>
</ul>



<p>Die dann folgenden LEDs sind Teil des Streifens. Auch hier konfiguriere ich unterschiedliche Farben, sodass die einzelnen Komponenten (bunt) und Texte (weiß) unterschiedlich beleuchtet werden. Für wen das zu theoretisch war: Im Video zeige ich das nochmal ganz genau. Im Video wie hier der Hinweis: Speichern nicht vergessen, dass geschieht nämlich nicht automatisch!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1004" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/Nokia_5110_WLED_Webconfig.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Über die IP des ESP-Boards kann man das WLED Webinterface erreichen. Hier kann man einzelne Segmente konfigurieren, welche dann unterschiedliche Farben oder Effekte haben</figcaption></figure>



<h2 id="fazit" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1747919796909 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Fazit</span>
	</span>
</h2>



<p>Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Bei der Konfiguration der LEDs tobe ich mich vielleicht noch ein bisschen aus, das ist mir vielleicht einen ticken zu farbintensiv. Aber da hat man ja alle Möglichkeiten dank WLED. Ein bisschen Zeit und Geduld sollte man für das Projekt mitbringen. Es sind, abhängig von der Anzahl der verwendeten LEDs, schon einige Arbeitsschritte. Aber es lohnt sich. Was die Kosten angeht, stehe ich am Ende bei irgendwas um die 20-30 Euro. Einige der Komponenten hatte ich noch hier und das Nokia 5110 habe ich jetzt natürlich nicht in die Rechnung mit aufgenommen &#8211; das ist eh unbezahlbar. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1002" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-1005" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-768x1024.jpeg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-225x300.jpeg 225w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-1152x1536.jpeg 1152w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-1536x2048.jpeg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-380x507.jpeg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-800x1067.jpeg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-1160x1547.jpeg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_9704-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Technik Nostalgie: Quix News 1 Pager</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 17:22:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Jahre 1995 waren Mobiltelefone in Deutschland noch eher was besonderes, fast ein Luxusgut. Die monatlichen Preise waren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Jahre 1995 waren Mobiltelefone in Deutschland noch eher was besonderes, fast ein Luxusgut. Die monatlichen Preise waren hoch, die Preise für Gesprächsminuten ebenso. SMS konnten zu dieser Zeit noch nicht alle Geräte versenden oder empfangen. Und so existierte eine feine Nische für Pager. Neben TeLMI, Scall und Skyper gab es im Laufe der Zeit auch die Pager von Quix, einem Dienst betrieben von der Miniruf GmbH aus Hannover.  </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/featured/863/technik-nostalgie-quix-news-1-pager/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FMZd4oQCUqW0%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Zu der Zeit war ich 12 Jahre und begeistert von der Möglichkeit, das mein kleiner Pager an der Hose überall wo ich war plötzlich losgehen könnte und mich mit einer persönlichen Nachricht über etwas informieren könnte oder ich dank den kostenfreien DPA-Meldungen etwas spannendes aus der weiten Welt erfahren würde. Zugegeben, aufgrund der hohen Gebühren scheuten sich potentielle Nachrichten Verfasser eher mir etwas mitzuteilen und so bimmelte es eher wenn die DPA sich meldete. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-867" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quix News 5 &amp; Quix News 1</figcaption></figure>



<p>Gefunkt wurde auf 448,475 MHz mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radio-paging_code_No._1" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">POCSAG-Protokoll</a>. Deutschland wurde dabei von Quix in 5 Zonen eingeteilt. Als Nutzer musste man mitteilen, in welcher man sich befand damit dort die Aussendung der Nachrichten stattfinden konnte. Textnachrichten durften dabei bis zu 117 Zeichen lang sein, also nicht mehr so lang wie eine einfache SMS. Apropos SMS: Anders als bei einer SMS, die bei ausgeschaltetem Gerät oder im Funkloch beim Anbieter darauf wartet an den Nutzer übertragen zu werden, waren &#8222;Quixe&#8220; einfach verloren wenn man gerade mal nicht &#8222;auf Empfang&#8220; war. Einer der größten Nachteile der Technik. </p>



<p>Wollte man eine Nachricht aufgeben, so hatte man gleich 2 Hürden: Zum einen kostete es bis zu 2,40 Mark eine Textnachricht loszuwerden. Zum anderen musste man mit Menschen reden! Zwar war der Versand später auch via BTX, Windows-Software oder Fax möglich. Aber gerade zum Start bestand die einfachste Möglichkeit darin, einen Operator anzurufen dem man dann die Nachricht diktierte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-865" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">1999 &#8222;quixt&#8220; an: Mein Quix News 1 &#8211; mit Nachrichten aus der Vergangenheit</figcaption></figure>



<p>Richtig alt wurde das Ganze nicht: Die SMS fand schnell weitere Verbreitung. Sie war etwas günstiger, konnte von Handy zu Handy geschickt werden und sie war eben auch zuverlässiger. So geriet das Geschäftsmodell der Pager bereits 1998 in Schieflage, konnte aber nochmal gerettet und bis Ende 2001 fortgeführt werden. Seitdem gehört die Technik zumindest in der breiten Maße zum alten Eisen. Funkamateure nutzen die alten Pager teils noch im Hobbybereich und es mag sicher auch noch andere Dienste geben, bei denen Pager von Nutzen und im Einsatz sind. Aber vermutlich werden viele der nach 2000 geborenen heutzutage nicht mal mehr wissen, wozu so ein Gerät eigentlich gut war. </p>



<p>In meinem Video habe ich meinen alten &#8222;Quix News 1&#8220; wiederbelebt. Damals hat der gute 149,- Mark gekostet. Und tatsächlich hat all die Jahre noch eine alte Nachricht im Speicher des Quix überlebt&#8230; </p>
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		<title>DIY LED Matrix im Eigenbau</title>
		<link>https://datort.de/raspberry-arduino/625/diy-led-matrix-im-eigenbau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2024 18:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor zwei oder drei Jahren wurde mir das erste Mal beim Weihnachtsshopping eine LED-Matrix als Geschenkidee vorgeschlagen. Mit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor zwei oder drei Jahren wurde mir das erste Mal beim Weihnachtsshopping eine LED-Matrix als Geschenkidee vorgeschlagen. Mit 160,- Euro fand ich den Spaß arg teuer. Auch die knapp 50,- Euro für die günstigere Variante von Ulanzi, der TC001 wollte ich irgendwie nicht springen lassen. Für (im besten Fall) noch ein bisschen weniger Geld und mit dem Spaß eines Bastelprojekts habe ich mich nun dran gewagt mir sowas selbst zu basteln. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/raspberry-arduino/625/diy-led-matrix-im-eigenbau/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F7jet_Ib3opY%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Im Kern kommen vier 8x8er RGB LED Matrixen und ein ESP32-WROOM-32D zum Einsatz. Ähnliche Komponenten wie wohl auch in der TC001 verbaut. Als Software verwende ich die <a href="https://github.com/Blueforcer/awtrix3">&#8222;Awtrix 3&#8220;-Bibliothek</a> (vormals &#8222;Awtrix light&#8220;, im Kern aber die gleiche Software). Das ist eine aktive OpenSource-Weiterentwicklung der Awtrix-Bibliothek, einer Software für eine inzwischen wieder eingestellte LED Matrix. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-627" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/4.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unten: Die LED-Panele befinden sich eingeklemmt hinter dem Gitter, welches für den groben Pixel-Look sorgt</figcaption></figure>



<p>Um Geld zu sparen, kommt das Gehäuse aus dem 3D-Drucker. Es wurde selbst designed und ist extrem minimalistisch gehalten. Zentraler Punkt sind die Gitter, hinter welche die kleinen LED-Panels geklemmt werden können. Die Gitter selbst können dann mit kleinen Haken an der Ober- bzw. Unterseite ineinander gehangen werden. Das Ganze fügt sich dann wieder rum in das Gehäuse ein, welches dann durch eine dünne Front verkleidet wird. (Fast) Fertig ist LED-Matrix. </p>



<p>Auf der Rückseite habe ich den ESP32 festgeklebt und verlötet. Strom kommt über USB und geschaltet werden kann die Anzeige über einen kleinen Schalter an der Unterseite. Apropos Strom: Die Displays sind recht energiehungrig und emittieren je nach Helligkeit einiges an Wärme. Das sollte man im Blick haben: Zum einen damit das Gehäuse sich nicht verformt. Zum Anderen sollte ein entsprechend starkes Netzteil angeschloßen und im Querschnitt nicht zu dünne Kabel verwendet werden. <br>Da ich bei meiner günstigen Variante keine Schalter und Sensoren verbaue, fehlt der Software beim ersten Start somit auch die Information über die Raumhelligkeit. Entsprechend hell werden die Panels also beim ersten Start angesteuert. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-628" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/5.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erster Start: Die Matrix zeigt nur wirre Zeichen. Das lässt sich über eine Konfiguration korrigieren</figcaption></figure>



<p>Am Ende komme ich bei knapp unter 22,- Euro raus. Neben den reinen Elektrokomponenten einberechnet ist auch der Strom für den 3D-Drucker, der so ca. 17 Stunden lang gedruckt hat. Außerdem anteilig etwas für das PLA, die Kabel und den verwendeten Kleber um die beiden Hälften zu vereinen. </p>



<p>Am Ende bin ich echt zufrieden mit dem Ergebnis. Die Anzeige sieht schlicht aus, die Dot-Matrix-Ansicht sieht ordentlich aus. Wenn ich es mir wünschen könnte, hätte ich es gerne einen ticken schärfer an den Kanten gehabt. Aber das ist kein Problem, solange man nicht direkt mit der Nase vor der Anzeige steht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-629" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/6.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<h2 id="3d-druck-dateien" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1713877970814 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>3D-Druck &amp; Dateien</span>
	</span>
</h2>



<p>In meinem Video seht ihr alles Wichtige zum Aufbau und der Konfiguration. Auch wie ihr die Displays ans Laufen bekommen könnt, wenn diese nach dem ersten Start nur Unfug anzeigen. Wenn ihr das Gehäuse selbst in euren 3D-Drucker packen wollt, findet ihr hier den Download. Bitte beachtet: Das ist natürlich jetzt absolut Custom-Made. Will sagen. Wenn eure LED-Panel bspw. leicht andere Dimensionen haben kann es sein, dass es schon nicht mehr passt und ihr den Druck selbst modifizieren müsst.  </p>



<p>Zum Download stelle ich zwei Dateien. Der erste Download enthält eine STL-Dateien mit dem gesamten Modell. Im zweiten ZIP-Archiv befinden sich alle Elemente einzeln. Nutzt, womit ihr besser klar kommt. </p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-6d46fedd-0e60-4067-a033-b0c9ee12e9d0" href="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/RGB_LED_Matrix.zip">3D Daten (Fusion360 Archiv, STL mit allen Elementen)</a><a href="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/RGB_LED_Matrix.zip" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-6d46fedd-0e60-4067-a033-b0c9ee12e9d0">Herunterladen</a></div>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-bfe67f10-729e-4b74-9b83-b3dd30cf1702" href="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/RGB_LED_STL_einzeln-1.zip">3D Daten: Einzelne STL-Dateien für jedes Bauteil</a><a href="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/03/RGB_LED_STL_einzeln-1.zip" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-bfe67f10-729e-4b74-9b83-b3dd30cf1702">Herunterladen</a></div>



<h2 id="ansteuern-der-awtrix-3" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1713877949459 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Ansteuern der Awtrix 3</span>
	</span>
</h2>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/raspberry-arduino/625/diy-led-matrix-im-eigenbau/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fcb7K3qUKJrM%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>

<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/raspberry-arduino/625/diy-led-matrix-im-eigenbau/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FAkCocqeyH_U%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Nachdem das erste Video mit dem Zusammenbau der Matrix viele Leute interessiert hat, erkläre ich in einem zweiten Video betont anfängerfreundlich, wie die Matrix angesprochen wird. Mit dabei Infos, wie man eigene Apps gestaltet oder die eingebauten Effekte nutzt. Teil des Videos sind auch die folgenden Scripte, welche den Funktionsumfang eurer Matrix mit nützlichen Infos erweitern und vielleicht der Einstieg in eigene Erweiterungen sein könnten.</p>



<h2 id="python-script-youtube-abos" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1713877922530 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Python-Script: YouTube Abos</span>
	</span>
</h2>



<p>In diesem Zustand fungiert die Matrix rein als Display. Mit anderen Worten: Sie kann nix, abgesehen von der Uhrzeit und Datumsanzeige. Inhalte können aber ja einfach über die HTTP-API oder mittels MQTT überspielt werden. Für meinen Fall &#8211; ich möchte die Abozahlen meines YouTube-Kanals anzeigen &#8211; hilft mir dafür folgendes Python-Script:</p>


<div class="wp-block-syntaxhighlighter-code "><pre class="brush: python; title: ; notranslate">
import requests
import time

# YouTube API Informationen
youtube_api_key = &quot;xxx&quot;
channel_id = &quot;xxx&quot;

# Awtrix Light Matrix Informationen
awtrix_ip = &quot;192.168.xxx.xxx&quot;


def get_subscribers_count(api_key, channel_id):
    url = f&quot;https://www.googleapis.com/youtube/v3/channels?part=statistics&amp;id={channel_id}&amp;key={api_key}&quot;
    response = requests.get(url)
    data = response.json()
    subscribers = int(data&#x5B;&quot;items&quot;]&#x5B;0]&#x5B;&quot;statistics&quot;]&#x5B;&quot;subscriberCount&quot;])
    return subscribers

def send_app_to_awtrix(app_name, text, icon, duration):
    headers = {&quot;Content-Type&quot;: &quot;application/json&quot;}
    data = {
        &quot;text&quot;: text,
        &quot;icon&quot;: icon,
        &quot;duration&quot;: duration
        &quot;lifetime&quot;: 600
    }

    awtrix_url = &quot;http://&quot;+ awtrix_ip + &quot;/api/custom?name=&quot; + app_name
    response = requests.post(awtrix_url, json=data, headers=headers)
    
    if (response.text != &quot;OK&quot;):
        print(response.text)

    time.sleep(duration * 4)

def host_available():
    try:
        result = subprocess.run(&#x5B;&#039;ping&#039;, &#039;-c&#039;, &#039;1&#039;, awtrix_ip], capture_output=True, text=True, timeout=5)
        return result.returncode == 0

    except subprocess.TimeoutExpired:
        print(f&quot;Timeout: {awtrix_ip} is not reachable&quot;)


def main():
    while True:
        try:
            if host_available:
                subscribers = get_subscribers_count(youtube_api_key, channel_id)
                send_app_to_awtrix(&quot;youtube&quot;, f&quot;{subscribers}&quot;, 7320, 15)
            
            time.sleep(300)
        except Exception as e:
            print(f&quot;Fehler: {e}&quot;)
            time.sleep(60)

if __name__ == &quot;__main__&quot;:
    main()

</pre></div>


<p>In dem Code wird ein Icon mit der ID 7320 verwendet. Dazu sei gesagt: Über das Webinterface der Awtrix Light-Bibliothek lassen sich unter dem Punkt &#8222;Icons&#8220; vorgefertigte Grafiken importieren. Diese stammen von <a href="https://developer.lametric.com/icons" target="_blank" rel="noreferrer noopener">developer.lametric.com</a>, können dort ausgewählt und nutzerfreundlich eingespielt werden. Ach ja, und um die YouTube-API nutzen zu können, müsst ihr euch zunächst für die Nutzung bei <a href="https://developers.google.com/youtube/v3/getting-started" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Google freischalten</a>. Kostet aber nix. </p>



<h2 id="python-script-wetter-via-openweathermap" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1713877892154 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Python-Script: Wetter via OpenWeatherMap</span>
	</span>
</h2>



<p>Nicht jeder unterhält einen YouTube-Kanal, aber bei überall gibt&#8217;s Wetter! Und so möchte man vielleicht Informationen wie die aktuelle Temperatur oder ob sich Regen nähert auf der Matrix anzeigen. Als Datenquelle kann dafür super die OpenWeatherMap dienen. Wer es nicht kennt: OWM ist inzwischen ein alter Hase wenn es darum geht, über eine (für die kleine Nutzung) kostenfreie API Wetterdaten für beliebige Standorte zu liefern. Einfach kurz mit E-Mail-Adresse anmelden, API-Key kopieren und los geht&#8217;s. Folgendes Python-Script holt sich Wetterinformationen von einem bestimmten Standort mittels Geo-Koordinaten und sendet das aktuelle Wetter mit Icon und Temperatur an die Awtrix: </p>


<div class="wp-block-syntaxhighlighter-code "><pre class="brush: python; title: ; notranslate">
import requests
import time

# OpenWeatherMap API Informationen
api_key = &quot;...&quot;
lat = &quot;50.93&quot;
lon = &quot;6.95&quot;

# OpenWeatherMap Icon -&gt; Awtrix Icon
condition_mapping = {
    &quot;01d&quot;: 1630,
    &quot;01n&quot;: 962,
    &quot;02d&quot;: 2286,
    &quot;02n&quot;: 54631,
    &quot;03d&quot;: 12246,
    &quot;03n&quot;: 12246,
    &quot;04d&quot;: 12294,
    &quot;04n&quot;: 12294,
    &quot;09d&quot;: 2284,
    &quot;09n&quot;: 2284,
    &quot;10d&quot;: 2416,
    &quot;10n&quot;: 2416,
    &quot;11d&quot;: 2981,
    &quot;11n&quot;: 2981,
    &quot;13d&quot;: 1673,
    &quot;13n&quot;: 1673,
    &quot;50d&quot;: 17056,
    &quot;50n&quot;: 17056
}

# Awtrix Light Matrix Informationen
awtrix_ip = &quot;192.168.xxx.xxx&quot;


def get_weather(api_key, lat, lon):
    url = f&quot;http://api.openweathermap.org/data/2.5/weather?lat={lat}&amp;lon={lon}&amp;appid={api_key}&amp;units=metric&quot;
    response = requests.get(url)
    data = response.json()

    if response.status_code == 200:
        icon = data&#x5B;&quot;weather&quot;]&#x5B;0]&#x5B;&quot;icon&quot;]
        temperature = data&#x5B;&quot;main&quot;]&#x5B;&quot;temp&quot;]
        return temperature, icon
    else:
        return None, None

def send_app_to_awtrix(app_name, text, icon, duration):
    headers = {&quot;Content-Type&quot;: &quot;application/json&quot;}
    data = {
        &quot;text&quot;: text,
        &quot;icon&quot;: icon,
        &quot;duration&quot;: duration
    }

    awtrix_url = &quot;http://&quot;+ awtrix_ip + &quot;/api/custom?name=&quot; + app_name
    response = requests.post(awtrix_url, json=data, headers=headers)
    
    if (response.text != &quot;OK&quot;):
        print(response.text)

    time.sleep(duration * 4)

def host_available():
    try:
        result = subprocess.run(&#x5B;&#039;ping&#039;, &#039;-c&#039;, &#039;1&#039;, awtrix_ip], capture_output=True, text=True, timeout=5)
        return result.returncode == 0

    except subprocess.TimeoutExpired:
        print(f&quot;Timeout: {awtrix_ip} is not reachable&quot;)


def main():
    while True:
        try:
            if host_available:
                temperature, icon = get_weather(api_key, lat, lon)

                if temperature is not None and icon is not None:
                    send_app_to_awtrix(&quot;owm&quot;, &quot;{:.1f}°C&quot;.format(temperature), condition_mapping.get(icon), 15)
                else:
                    print(&quot;Failed to retrieve weather information.&quot;)

            time.sleep(300)

        except Exception as e:
            print(f&quot;Fehler: {e}&quot;)
            time.sleep(60)

if __name__ == &quot;__main__&quot;:
    main()

</pre></div>


<h2 id="teileliste" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1713877855219 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Teileliste</span>
	</span>
</h2>



<p>Die Anzahl der verwendeten Komponenten ist bei diesem Projekt recht überschaubar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1x ESP32-Wroom-32D Entwicklerboard*</li>



<li>4x 8&#215;8-RGB-LED-Panel, 5V, WS2812B, ca. 71 x 71 mm** (wie z.B. bei <a href="https://de.aliexpress.com/item/1005006127587095.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AliExpress</a>)</li>



<li>1x Wippschalter I/O, 11&#215;15 mm</li>



<li>1x Micro-USB-Board (wie z.B. bei <a href="https://www.amazon.de/gp/product/B07TVHR9LF/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Amazon</a>)</li>



<li>1x USB-Netzteil, USB-Anschlusskabel und etwas Litze zur Verkabelung der Matrixen, des Boards, Schalters und des Micro-USB-Boards***</li>



<li>&#8222;ecoPLA Weiß&#8220; von 3DJake für das Gehäuse, Noname schwarzes PLA für das Pixel-Gitter im inneren</li>



<li>Noname 2-Komponent-Kleber um die Gehäuse-Hälften miteinander zu verbinden </li>
</ul>



<p>*) Mit großer Wahrscheinlichkeit funktionieren auch ESP-Boards ohne den Zusatz &#8222;D&#8220;. Ich habe die D-Variante im Video erwähnt, da diese zum einen meines Wissens in der TC001 verbaut ist und somit wohl die größte Kompatibilität gewährleistet ist. Außerdem benötigt euer ESP-Board GPIO-Pins bis 35, zumindest wenn ihr auch Licht- und Temperatursensoren verbauen wollt. Sonst immerhin bis GPIO-Pin 32, denn dort wird die Matrix angeschlossen. Wenn ihr ein Board ohne &#8222;D&#8220;-Zusatz habt welches aber die benötigten GPIO-Pins mitbringt, könnt ihr im Zweifel einfach &#8222;blind&#8220; die Awtrix-Bibliothek flashen. Gelingt die Installation und könnt ihr danach auf das Webinterface zugreifen, so ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass auch der Rest funktionieren sollte. </p>



<p>**) Ich habe genau dieses Modell bestellt, allerdings befürchte ich, dass die Module nicht immer die exakt 100% gleiche Größe haben werden und daher besser oder schlechter in die von mir designte Fassung passen. Es kann sein, dass hier Nacharbeiten eurerseits nötig werden. So fiel mir z.B. bereits auf, das die versprochenen 71 x 71 mm bei meinen Modulen nicht eingehalten werden. Am Ende zählt hier aber jeder Millimeter, da ich keine Abstände zwischen den einzelnen Matrixen haben und das Gehäuse so kompakt wie möglich halten wollte.</p>



<p>***) Ich habe hier ein altes 5W-USB-Netzteil verwendet, was in meinem Fall völlig ausreichend ist. Am Ende sind Stärke der verwendeten Litze sowie des Netzteils von der Frage abhängig, mit welcher Helligkeit ihr die Matrix betreiben möchtet. Je heller, desto mehr Strom muss das Netzteil liefern und die Kabel aushalten können. Ich betreibe das Display mit einer Helligkeit von 20 (Bereich: 0-255), was in meinem Fall völlig ausreicht. Dabei bleibe ich unter den genannten 5 Watt. Wird die Grenze überschritten fangen die LEDs an zuflackern und wahrscheinlich hängt sich das ESP-Board irgendwann auf. </p>



<h2 id="wichtige-hinweise" class="cnvs-block-section-heading cnvs-block-section-heading-1713877817867 is-style-cnvs-block-section-heading-11 halignleft" >
	<span class="cnvs-section-title">
		<span>Wichtige Hinweise</span>
	</span>
</h2>



<p>Bitte bedenke: Es handelt sich um ein privates Bastelprojekt eines Hobbyschraubers. Will sagen: So wie gezeigt funktioniert das Ganze gut, aber es bestehen auch Gefahren: Bspw. kann von zu dünnen Kabeln bei hoher Stromaufnahme der LEDs eine Brandgefahr ausgehen oder durch Abwärme das PLA verformen oder mehr. Bei Fehlanschluss des ESP-Boards kann selbiges Schaden nehmen. Heißt: Baut meine Sachen gerne nach, aber ihr handelt eigenverantwortlich. Ich will jeden ermutigen sich auch Themen anzunehmen, in denen er oder sie bisher keine Expertise besitzt, aber geht clever vor: Informiert euch abseits meines Blogs, lasst eure Errungenschaften nicht unbeaufsichtigt laufen usw. Man lernt nie aus.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://datort.de/raspberry-arduino/625/diy-led-matrix-im-eigenbau/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>27</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein zweites Leben für den Game Boy</title>
		<link>https://datort.de/retro-computing/558/ein-zweites-leben-fuer-den-game-boy/</link>
					<comments>https://datort.de/retro-computing/558/ein-zweites-leben-fuer-den-game-boy/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 18:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
		<category><![CDATA[Display]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Game Boy]]></category>
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		<category><![CDATA[Reparaturanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab und an macht man Dinge aus Langeweile, die man danach schnell wieder bereut. So ging es mir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab und an macht man Dinge aus Langeweile, die man danach schnell wieder bereut. So ging es mir zunächst bei dieser eBay-Auktion: Angeboten wurde ein Game Boy DMG. Oder besser: sein kaputtes Innenleben. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/retro-computing/558/ein-zweites-leben-fuer-den-game-boy/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FdTfNRBSkC3Q%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Die Frontplatine, offenbar nach einem Reparaturversuch mit angeschmolzenem Displayrahmen und vielen Streifen auf selbigem. Die Hauptplatine mit dem Vermerk &#8222;der Ton spinnt und klingt extrem komisch&#8220;. Garniert mit dem Hinweis &#8222;weitere Defekte sind nicht auszuschließen&#8220;. Wer würde da nicht zuschlagen wollen?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="482" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-1024x482.jpg" alt="" class="wp-image-575" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-1024x482.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-300x141.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-768x361.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-380x179.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-800x376.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-1160x546.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat.jpg 1171w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wer würde da nicht zuschlagen?</figcaption></figure>



<p>Komischerweise war ich dann auch der Einzige, der dafür 17,50 Euro ausgeben wollte und so erhielt ich den Zuschlag. Der Versand ging schnell und neugierig, wie es um meine kleine Investition bestellt war legte ich die Platinen direkt mal unter mein Qualitätsmikroskop. Dort fielen relativ zügig einige Dinge auf: an den Batteriepolen befand sich Yummi-Yummi von offenbar leicht inkontinenten Batterien. Halb so wild. Interessanter wurde es als ich diverse Leiterbahnen verfolgte. Dabei war deutlich sichtbar, dass hier Kräfte wirkten, die dort nicht hätten wirken sollen. An einer Stelle war eine Bahn gebrochen, an einigen anderen zumindest angesemmelt. Außerdem fand ich einen Kondensator, der nur noch mit einem Beinchen Bodenkontakt hatte &#8211; das ist vermutlich eher ungünstig. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="565" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-565" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Durchgebrochene Leiterbahn</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="563" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-563" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Defekter Kondensator</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="564" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-564" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Angebrochene Platine</figcaption></figure>
</figure>



<p>Somit ging es neben der obligatorischen Reinigung zunächst dran, den defekten Kondensator zu tauschen und die Leiterbahn zu reparieren. Ersteres ging recht gut, Kondensatoren lassen sich im Set für den alten GameBoy für etwa 5 Euro im Netz bestellen. Zweiteres war etwas frickeliger, habe ich aber auch noch nie gemacht. Mein Ansatz sah dann so aus: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Oberste Maskierung um die Bruchstelle vorsichtig abschleifen, sodass der Kupfer der Leiterbahn freiliegt</li>



<li>Flußmittel auftragen (nicht zu viel!) und danach versuchen das freiliegende Kupfer mit Lot zu benetzen</li>



<li>Wenn man hat passenden Brückungsdraht verwenden, ansonsten kann man sich auch einfach mit einer einzelnen Kupferader aus einem Stück Litze bedienen</li>



<li>Optional: Es gibt Lötstopplack (geiler Name irgendwie, im englischen Solder Mask). Das ist eine fieß stinkende &#8222;Tinte&#8220;, welche man im Nachgang auf der Lötstelle auftragen kann und diese danach mit UV-Licht aushärten kann. Damit ist die geschützt und isoliert</li>
</ol>



<p>Die Anschließende Funktionsprüfung zeigte: Erfolg! Der GameBoy startete und spielte Sound. Das mitgelieferte Display war wie angenommen aber leider nur noch Elektroschrott. Für rund 60 Euro habe ich mir darauf im Netz ein IPS-Display als Ersatz bestellt, zu finden unter &#8222;Q5 OSD Display Kit&#8220;. Zudem noch ein neues Gehäuse und Silikonunterlagen für die Tasten. Das neue Display hat natürlich den großen Vorteil, dass man anders als auf dem Originaldisplay auch etwas darauf erkennen kann. Insbesondere wenn die Augen älter werden und das Licht gedimmt ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-567" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-768x1024.jpeg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-225x300.jpeg 225w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-1152x1536.jpeg 1152w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-1536x2048.jpeg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-380x507.jpeg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-800x1067.jpeg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-1160x1547.jpeg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Dem Display bei liegt eine komplette Austauschplatine für die Frontseite. Original an diesem GameBoy ist dann nach dem Mod tatsächlich nur noch die hintere, die Hauptplatine auf der CPU und co. sitzen. Angesteuert wird das neue Display dann noch durch ein zusätzliches PCB. Dieses wird auf einen durchsichtigen Träger gesetzt. Hier wird es ein bisschen Tricky: Das PCB hängt mit einem halbwegs soliden Datenkabel direkt am Display. Damit es im GameBoy nicht hin- und herspringt, wird es mit einem Klebestreifen auf dem durchsichtigen Träger befestigt. Dabei sollte man genau schauen, ob das Display auf der gegenüberliegenden Seite denn auch an der richtigen Position liegt. Klebt das kleine PCB einmal, kann man die Position des Displays nicht mehr ändern. Ich habe hier direkt mal verkackt, so saß das Display rechts zu hoch. Dadurch war es zum einen schräg und konnte so nicht ins Gehäuse eingesetzt werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-568" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wenn ihr das gleiche Display-Kit kauft: Achtet auf den korrekten Sitz des Displays bevor ihr das PCB auf der Rückseite verklebt</figcaption></figure>



<p>Nach dem kleinen Malheur ging es dann aber direkt weiter: Dem IPS-Display Kit lag eine neue Scheibe bei. Da das Ersatzdisplay einen ticken größer als das Original ist, muss man vom Gehäuse einen Teil abtragen, möchte man durch die Scheibe an den Rändern nicht das Plastik vom Gehäuse hervorstehen sehen. Das Gehäuse zu bearbeiten hat mir wenig Spaß gemacht. Am besten ging es aber noch mit einem (scharfen!) Cutter-Messer. Bloß aufpassen, dass man sich nicht die Finger rasiert. Mit dem Messer sollte man halbwegs sauber arbeiten, allerdings ist es auch nicht so schlimm, wenn der Ausschnitt am Ende nicht ganz gerade ist. Ist mir auch passiert, wird aber ja von der aufgeklebten Scheibe nachher überdeckt. </p>



<p>Nun kann man alles mal verkabeln und provisorisch zusammensetzen um die Funktion zu testen. Achtet auch unbedingt auf die Soundausgabe beim Testen. In meinem Fall waren die Käbelchen zum Lautsprecher schon ziemlich spröde und sind beim fummeln einmal abgegangen. Das wäre ärgerlich, wenn man das überhört. Passt alles, kann man den Game Boy final zusammenbauen. Beim IPS-Display (zumindest meinem) ist der Drehregler für den Kontrast ziemlich fett. Deutlich fetter als das Original. Das hat zur Folge, dass auch hier am Gehäuse geschnitten werden muss. Das ist aber nur das kleinere Übel. Tatsächlich liegt der Drehregler (der auch ein Drucktaster ist) genau auf den frisch gesetzten Lötpunkten des getauschten Kondensators. Glücklicherweise sind mir die beiden Punkte ganz gut gelungen. Dennoch konnte ich den Regler nach dem ersten Zusammensetzten weder drehen geschweige denn drücken. Also musste ich nochmal alles aufschrauben. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-569" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erster Start mit frisch verbautem IPS Display</figcaption></figure>



<p>Um &#8222;die Herausforderung&#8220; zu lösen, habe ich versucht die kleinen Beinchen auf der Rückseite der Platine noch weiter zur kürzen, was mir auch gelang. Hier geht&#8217;s dann wirklich um halbe Millimeter oder weniger. Trotzdem bleibt es eng. Weiter beholfen habe ich mir damit, das Gehäuse am Ende zwar schon einigermaßen zuzuschrauben, aber die Schrauben nicht &#8222;anzuknallen&#8220;. Ich habe geschaut, dass ich keine großen Spalte habe und dann 2-3 Umdrehungen früher aufgehört, als ich es sonst getan hätte. Damit funktionierts dann. Der Taster ist halt nicht ganz unwichtig und sollte neben der Drehfunktion auch eben leichtgängig zu drücken sein, da damit das Display konfiguriert werden. So können unterschiedliche Farben gewählt und aber auch die Position des Bildes korrigiert werden. Das ist für eine richtige Zentrierung wichtig. Soll doch gut aussehen nach den ganzen Mühen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-578" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Da steht er neben seinen zwei Geschwistern</figcaption></figure>



<p>Am Ende habe ich, auch aufgrund von bisschen temporärer Dummheit, so etwa 1 bis 1,5 Stunden am reinen Einbau des IPS-Display gesessen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Das macht schon viel Laune so, wenn man sich um die Lichtverhältnisse beim Spielen keine Gedanken machen muss. Die Batterien werden mit dem neuen Display etwas schneller leer sein. In meinem Test zog der Game Boy mit IPS so circa 110 mAh, während mit leicht lädiertem LCD bei rund 45 mAh lag. Aber das war nur eine kurze Stichprobe und ist am Ende für den Komfortgewinn vermutlich auch zu verschmerzen.   </p>
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		<title>DHT22 v BME280 v DS18B20 &#8211; Der Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 10:18:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry & Arduino]]></category>
		<category><![CDATA[Sensorkunde]]></category>
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		<category><![CDATA[DHT22]]></category>
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		<category><![CDATA[Elektrotechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist noch nicht lange her, da habe ich mir hier DHT22-Temperatursensoren genauer angeschaut und 5 Sensoren gleichen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist noch nicht lange her, da habe ich mir hier <a href="https://datort.de/raspberry-arduino/395/dht-22-temperatursensoren-im-test/" data-type="post" data-id="395">DHT22-Temperatursensoren genauer angeschaut</a> und 5 Sensoren gleichen Bautyps und ähnlichen Alters miteinander verglichen. Die Ergebnisse waren so mittel, aber lest den Artikel gerne selbst wenn euch das interessiert. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/vergleiche-tests/512/dht22-v-bme280-v-ds18b20-der-vergleich/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FiZZr21FaaMw%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Damals hatte ich sowohl auf <a href="https://mastodon.social/@datort" data-type="link" data-id="https://mastodon.social/@datort" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mastodon</a> als auch unter dem Video den Tipp erhalten, mir mal den BME280 oder den DS18B20 anzuschauen. Diese Sensoren seien deutlich besser als der DHT22. Gesagt getan: Den BME280 gab es für ca. 6 Euro im 5er Pack aus Fernost, den DS18B20 habe ich für so ziemlich denselben Preis bei einem deutschen Händler bestellt. </p>



<p>Alle drei Sensoren sind im Detail ein bisschen anders. So ist der DHT22 der Klassiker, er ist nicht ganz schmal, sehr gut mit Bibliotheken für Android oder ESP-Boards unterstützt und liefert neben der Temperatur auch die relative Luftfeuchte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-516" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-1024x682.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-300x200.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-768x511.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-1536x1022.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-380x253.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-800x533.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117-1160x772.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5117.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der BME280 ist, nimmt man nur den Sensor für sich, sehr klein. Er wurde von Bosch entwickelt vor dem Hintergrund dort verbaut zu werden, wo wenig Energie und wenig Platz zur Verfügung steht. Neben Temperatur und relativer Feuchte kann er auch den Luftdruck ermitteln. Es gibt auch ein Modell, welches auf den Namen BMP280 hört. Dieser ist hingegen nicht in der Lage, die Luftfeuchte zu ermitteln. Auch für diese Sensoren gibt es einige gute Bibliotheken, welche die Verwendung relativ einfach machen. Allerdings muss man wissen, auf welcher Adresse der Sensor mittels I²C zu erreichen ist: In diesem Fall ist es 0x76, bei anderen 0x77. </p>



<p>Der DS18B20 ist gefühlt der Vielseitigste was seine unterschiedlichen Bauformen angeht. Neben der von mir verwendeten Variante gibt es u.a. auch in einer Wasserdichten Version. Allerdings kann er, anders als der DHT22 oder der BME280 rein die Temperatur ermitteln, nicht die Luftfeuchte. Übermittelt werden die Daten mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1-Wire" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1-Wire-Protokoll</a>. Dabei handelt es sich um eine serielle Datenübertragung welche von der Firma Dallas Semiconductor entwickelt wurde. Der Name ist Programm: Es wird eben neben der Spannungsversorgung nur ein weiteres Kabel benötigt. Wobei, das stimmt nicht ganz: Für die Schaltung wird zudem ein Pull-Up-Widerstand benötigt. Sonst funktioniert das Ganze nicht. Keine große Herausforderung, wenn man es noch nie gemacht hat, sollte man sich dem Thema einmal annehmen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-513" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-1024x682.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-300x200.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-768x511.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-1536x1022.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-380x253.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-800x533.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114-1160x772.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5114.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Für meinen Vergleich habe ich mir auf meinem Steckfeld 3 Teststrecken gebaut. Beide sind vom Aufbau identisch: Von jedem Sensor existiert pro Teststrang ein Exemplar. Angeschlossen sind sie an einen D1 Mini Clone, welcher die Daten an meine InfluxDb und damit an an ein Grafana-Dashboard sendet über das die Auswertung stattfindet. Den Code stelle ich euch gerne bereit. Auch wenn man vermutlich dieses Setup so nicht benötigt, kann man sich vielleicht für eigene Projekte etwas abschauen wenn man neu in der Materie ist: </p>


<div class="wp-block-syntaxhighlighter-code "><pre class="brush: arduino; title: ; notranslate">
#include &lt;Wire.h&gt;
#include &lt;SPI.h&gt;
#include &lt;Adafruit_BME280.h&gt;
#include &lt;OneWire.h&gt;
#include &lt;DallasTemperature.h&gt;
#include &lt;ESP8266WiFi.h&gt;
#include &lt;InfluxDbClient.h&gt;
#include &quot;DHT.h&quot;
#include &quot;secrets.h&quot; // Einfache Konstanten-Sammlung für Credentials


#define ONE_WIRE_BUS 2 // GPIO PIN 2

InfluxDBClient influx(INFLUXDB_URL, INFLUXDB_ORG, INFLUXDB_BUCKET, INFLUXDB_TOKEN);
Point bmeSensor(&quot;bme_1&quot;);
Point dsSensor(&quot;ds_1&quot;);
Point dhtSensor(&quot;dht_1&quot;);


Adafruit_BME280 bme;
Adafruit_Sensor *bme_temp = bme.getTemperatureSensor();
Adafruit_Sensor *bme_humidity = bme.getHumiditySensor();

OneWire oneWire(ONE_WIRE_BUS);
DallasTemperature ds18b20(&amp;oneWire);

DHT dht(14, DHT22); // GPIO PIN 14

void setup() {
  Serial.begin(9600);

  WiFi.mode(WIFI_STA);
  WiFi.begin(WIFI_SSID, WIFI_PASSWORD);

  while (WiFi.status() != WL_CONNECTED) {
    delay(500);
    Serial.print(&quot;.&quot;);
  }

  Serial.println(&quot;&quot;);
  Serial.print(&quot;Connected to &quot;);
  Serial.println(WiFi.SSID());
  Serial.print(&quot;IP address:\t&quot;);
  Serial.println(WiFi.localIP());


  
  Serial.println(F(&quot;BME280 Sensor event test&quot;));

  // Erzwinge Adresse 0x76 statt 0x77, nutzt die SCL/SDA Pins des D1 mini
  if (!bme.begin(0x76)) { 
    Serial.println(F(&quot;Could not find a valid BME280 sensor, check wiring!&quot;));
    while (1) delay(10);
  }
  
  bme_temp-&gt;printSensorDetails();
  bme_humidity-&gt;printSensorDetails();

  ds18b20.begin();

  dht.begin();

  influx.setInsecure();
}

void loop() {
  sensors_event_t temp_event, pressure_event, humidity_event;
  bme_temp-&gt;getEvent(&amp;temp_event);
  bme_humidity-&gt;getEvent(&amp;humidity_event);
  
  Serial.print(F(&quot;BME280 Temperature: &quot;));
  Serial.print(temp_event.temperature);
  Serial.println(&quot; °C&quot;);

  Serial.print(F(&quot;BME280 Humidity: &quot;));
  Serial.print(humidity_event.relative_humidity);
  Serial.println(&quot; %&quot;);

  bmeSensor.addField(&quot;temperature&quot;, temp_event.temperature);
  bmeSensor.addField(&quot;humidity&quot;, humidity_event.relative_humidity);
  if (!influx.writePoint(bmeSensor)) {
    Serial.print(&quot;InfluxDB write failed: &quot;);
    Serial.println(influx.getLastErrorMessage());
  }

  ds18b20.requestTemperatures();
  Serial.println(&quot;DS18B20 Temperature: &quot; + String(ds18b20.getTempCByIndex(0)) + &quot;°C&quot;);

  dsSensor.addField(&quot;temperature&quot;, ds18b20.getTempCByIndex(0));
  if (!influx.writePoint(dsSensor)) {
    Serial.print(&quot;InfluxDB write failed: &quot;);
    Serial.println(influx.getLastErrorMessage());
  }

  Serial.println(&quot;DHT22 Temperature: &quot; + String(dht.readTemperature()));
  Serial.println(&quot;DHT22 Humidity: &quot; + String(dht.readHumidity()));
  dhtSensor.addField(&quot;temperature&quot;, dht.readTemperature());
  dhtSensor.addField(&quot;humidity&quot;, dht.readHumidity());
  if (!influx.writePoint(dhtSensor)) {
      Serial.print(&quot;InfluxDB write failed: &quot;);
      Serial.println(influx.getLastErrorMessage());
    }

  delay(1000);
}
</pre></div>


<p>Für meinen Test habe ich das ganze Setup kurz in die &#8222;Kälte&#8220; gestellt. Das sollte dazu dienen um zu sehen wie schnell die Sensoren der Raumtemperatur annähern. Als Referenz diente ein Thermometer, was mehrere Stunden im Raum stand. Zugegeben: ist wieder nicht hochgradig wissenschaftlich, aber für die Stichprobe in meinen Augen ausreichend. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-515" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-1024x682.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-300x200.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-768x511.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-1536x1022.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-380x253.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-800x533.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128-1160x772.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/IMG_5128.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am Ende bestätigten sich eure Aussagen: Sowohl der DS18B20 als auch der BME280 sind weniger träge als der DHT22. Der DS18B20 ist bei der Disziplin das Rennpferd. Nach etwa 2-3 Minuten hatte er sich bereits bereits wieder angeglichen. Der BME280 war mit 5 Minuten unwesentlich langsamer, während der DHT22 ca. 10 Minuten brauchte. Hinzu kommt die Frage nach der Güte der Daten. Zwischen den drei DHT22 Sensoren lagen am Ende mehr als 1 Grad Unterschied. Auch hier waren beide andere Sensortypen deutlich besser mit ca. 0.2 Grad beim DS18B20 bzw. nur ca 0.1 Grad beim BME280. Der BME280 war auch der Sensor, der am nächsten am Standthermometer lag. Und das sowohl in Bezug auf die Temperatur als auch auf die relative Luftfeuchte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="631" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-1024x631.png" alt="" class="wp-image-519" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-1024x631.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-300x185.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-768x473.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-380x234.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-800x493.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten-1160x715.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Vergleichsdaten.png 1487w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Somit ist das auch mein persönlicher Testsieger, wenngleich der DS18B20 unmittelbar danach kommt. Der DHT22 ist mit Sicherheit kein schlechter Sensor, aber mit dem Wissen ist seine Zeit bei mir zu Hause wohl vorbei. Ich werde ihn zeitnah gegen die BME280er tauschen.  </p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Die Beats der 80er: Sony Walkman WM32</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 15:56:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
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		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Reparaturanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
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					<description><![CDATA[Für nur DM 89,- konnte man im Jahre 1987 beim Versandhaus Quelle ein Gerät ordern, mit dem das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für nur DM 89,- konnte man im Jahre 1987 beim Versandhaus Quelle ein Gerät ordern, mit dem das frisch aufgezeichnete Mixtape plötzlich auch unterwegs zu hören war. Mit fetten Bässen und saftigen Höhen. Aus heutiger Sicht sind die letzten beiden Punkte sicherlich debattierbar. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/featured/336/die-beats-der-80er-sony-walkman-wm32/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fb4HoDJhQEoo%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Dennoch, was heute so selbstverständlich für uns ist wo doch jedes günstige Smartphone die feinste Musikwiedergabe unterstützt, war damals eine kleine Sensation. Die Musik, die ich hören wollte überall zu konsumieren, war etwas besonderes. Sofern man ausreichend Batterien dabei hatte. </p>



<p>An den Batterien liegt es bei diesem eBay Fund nicht, weshalb er seinen Dienst nicht mehr verrichten möchte. Irgendetwas anderes liegt dem guten, leicht lädierten WM32 von Sony auf der Leber. In dem kleinen kurzweiligen Filmchen versuche ich der Ursache auf den Grund zu gehen. Seht selbst, ob das zum Erfolg führt oder ich am Ende doch nur alles schlimmer mache. </p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ho Ho Ho &#8211; Weihnachten auf dem Commodore</title>
		<link>https://datort.de/retro-computing/326/ho-ho-ho-weihnachten-auf-dem-commodore/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2021 20:22:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
		<category><![CDATA[Commodore 64]]></category>
		<category><![CDATA[Five Minutes of Lame]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf ein Neues geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr, das wie jedes seine Ups und Downs hatte.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf ein Neues geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr, das wie jedes seine Ups und Downs hatte. In meinem Fall um ehrlich zu sein und zum Trotz der aktuellen Situation in der Welt mit deutlich mehr Ups. Für einen Teil davon seid ihr verantwortlich, ihr Schlingel. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p>Denn ich freue mich tierisch über die ersten 300 Leute, die meinem kleinen aber beschaulichen <a href="https://youtube.com/datort">YouTube-Kanal</a> folgen und sich meine Videos anschauen. An euch alle geht ein riesiges Dankeschön! </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/retro-computing/326/ho-ho-ho-weihnachten-auf-dem-commodore/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2F_1ygU35WfGg%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Um das Jahr entspannt ausklingen zu lassen, wird&#8217;s in meinem letzten Video des Jahres natürlich nochmal ein bisschen nostalgisch: In den 80ern war es mit dem Internet so wie wir es kennen noch nicht weit her. Software wurde auf Disketten getauscht oder ganz einfach abgetippt. Magazine wie das &#8222;64er&#8220; druckten Software Listings. In mühevoller Tipparbeit musste der geneigte Nutzer dann Zeile für Zeile abtippen. Hatte man alles richtig gemacht, lief die Software. Wenn nicht, dann begann die Fehlersuche. </p>



<p>Man mag gemischte Erinnerungen an diese Zeiten haben. Dennoch stehen sie für viele für die ersten Erfahrungen, die sie mit der Computer-Welt gemacht haben. Genau daran knüpft eine wie ich finde wahnsinnig tolle Aktion des <a href="https://www.forum64.de/">Forum64</a> an. Unter dem Namen &#8222;<a href="https://xmas.drwuro.com/">Weihnachten auf dem Commodore</a>&#8220; veröffentlichen Mitglieder des Forums seit 2018 jährlich kleine, gedruckte Heftlein mit weihnachtlich angehauchter Software. Ganz wie früher. Wie Retro ist das denn bitte? </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="327" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-1024x576.png" alt="" class="wp-image-327" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-1024x576.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-300x169.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-768x432.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-1536x864.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-380x214.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-800x450.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1-1160x653.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/1.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="328" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-1024x576.png" alt="" class="wp-image-328" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-1024x576.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-300x169.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-768x432.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-1536x864.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-380x214.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-800x450.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2-1160x653.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/2.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="329" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-1024x576.png" alt="" class="wp-image-329" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-1024x576.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-300x169.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-768x432.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-1536x864.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-380x214.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-800x450.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3-1160x653.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/3.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p>Neben dem Blick auf diese Aktion soll zum Jahresausklang aber auch noch eine Runde gezockt werden: Mit <a href="https://mikerichmond.itch.io/freeze64">Freeze64</a> spiele ich einen C64-Titel aus dem Jahre 2019 an, der aus mehreren Gründen sehr einsteigerfreundlich ist und sich damit auch an alle richtet, die ihren Brotkasten lange nicht ausgepackt haben oder das Spiel nur schnell im Emulator oder noch einfacher: im Browser spielen vollen. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="330" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-1024x576.png" alt="" class="wp-image-330" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-1024x576.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-300x169.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-768x432.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-1536x864.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-380x214.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-800x450.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4-1160x653.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2021/12/4.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p>Damit bleibt mir nur noch zu sagen: Viel Spaß mit dem Video, vielen vielen Dank für eure Abos und natürlich ein frohes Weihnachtsfest für euch und eure Lieben! Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr!</p>
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		<title>1982: Commodore bringt mit dem C64 eine Revolution auf den Markt</title>
		<link>https://datort.de/retro-computing/97/1982-commodore-bringt-mit-dem-c64-eine-revolution-auf-den-markt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 15:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Commodore 64]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei neue Komponenten &#8211; ein Video- und ein Audio-Chip &#8211; machen noch keinen neuen Computer. Und dennoch: Diese&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zwei neue Komponenten &#8211; ein Video- und ein Audio-Chip &#8211; machen noch keinen neuen Computer. Und dennoch: Diese zwei Komponenten sollten Teil eines Ganzen werden, über das wir noch heute quatschen. Sie waren Teil eines ganz besonderen Computers. Eine Hommage.</p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/retro-computing/97/1982-commodore-bringt-mit-dem-c64-eine-revolution-auf-den-markt/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fu0cJq3nBJQs%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Im Jahr 1982 sollte er das Licht der Welt erblicken: Auf der Consumer Electronics Show (kurz: CES) stellt Commodore seinen neusten Wurf vor: Den C64. Mit 64KB RAM ist der Rechner für die damaligen Verhältnisse sehr üppig ausgestattet aber gleichzeitig mit unter 600 Dollar einigermaßen erschwinglich.</p>



<p>Mit dem VIC II hat Commodore zudem seinen soliden Grafikchip VIC sinnvoll weiterentwickelt und mit neuen Features ausgestattet. 16 Farben sind am Start, bis zu 320&#215;200 Pixel Auflösung ist möglich und die Unterstützung für Sprites ist eingebaut. Damit werden ganz neue Spiele möglich.</p>



<p>Auch beim Sound hat sich Commodore nicht lumpen lassen. Der SID-Chip, oder in voller Ausprägung das &#8222;Sound Interface Device&#8220;, sollte Geschichte schreiben und später als einer der besten Soundchips seiner Ära von der Fachpresse in den Himmel gelobt werden. An die Sounds die er vor fast 40 Jahren erzeugen könnten, erinnern sich viele von uns heute noch gerne.</p>



<p>Der C64 war für viele von uns prägend: Wir machten unsere ersten Erfahrungen mit dem Computer. Für manche war er vielleicht sogar richtungsweisend: Ich arbeite heute als Entwickler. Auch wenn ich selbst noch nicht aktiv auf dem System gecodet habe: Gut möglich, dass der C64 da seinen Anteil dran hatte.</p>



<p>In dieser kleinen Hommage stelle ich das System, wichtige Spieletitel seiner Zeit und Werke der sich entwickelnden Demo- und Crackerszene vor. Ein Film, der mir wahnsinnig viel Spaß bereitet hat, weil so viele tolle Erinnerungen hochkamen.</p>
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