Legal geklaut? Wie „IBM-kompatibel“ zum PC-Standard wurde

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Legal geklaut? Wie „IBM-kompatibel“ zum PC-Standard wurde
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Pentium 120, graues Midi-Tower-Gehäuse mit Magenta-Zierleiste, und irgendwo im Handbuch diese zwei rätselhaften Worte: „IBM-kompatibel“. Aber was genau war da eigentlich kompatibel?

Die Antwort führt zurück ins Jahr 1981, nach Boca Raton, Florida. Dort soll Don Estridge mit seinem Team in nur zwölf Monaten einen Computer für den Schreibtisch bauen, und IBM erschafft dabei ganz aus Versehen einen offenen Standard, der die Computerwelt bis heute prägt. Wenig später skizzieren drei arbeitslose Ex-Manager von Texas Instruments bei Kuchen im House of Pies einen tragbaren Rechner auf eine Serviette. Mit einem ausgeklügelten Clean-Room-Verfahren, einer Million Dollar und jeder Menge Anwälten knacken sie das Herzstück des IBM PC und legen den Grundstein für Compaq.

Außerdem blättern wir durch einen alten Vobis-Werbeprospekt von 1986, der ziemlich frech fragt: „Warum dann ‚nur‘ einen IBM-Kompatiblen?“

Eine Folge über Pioniere, Kopierkunst und die Frage, wie aus einem IBM-Produkt einfach „der PC“ wurde.

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