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	<title>Retro Tech &#8211; datort.de</title>
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	<description>Retro, Gaming, Tech: Videos und Berichte</description>
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	<title>Retro Tech &#8211; datort.de</title>
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		<title>AY-3-8500: Der Chip für alle Pong-Klone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 14:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
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		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einem guten Jahr habe ich mir auf eBay für einen 10er ein Universum &#8222;TV-Multi-Spiel 2006&#8220; gekauft. Selbiges&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor einem guten Jahr habe ich mir auf eBay für einen 10er ein Universum &#8222;TV-Multi-Spiel 2006&#8220; gekauft. Selbiges kostete Anfang der 80er Jahre noch gute 65,- DM, wie man den <a href="https://retroport.de/retro-kult-quelle-katalog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Scans des Quelle-Katalogs</a> bei retroport.de aus besagter Zeit entnehmen kann. Zugegeben, bei genauerem Blick ins Innere war das Multi-Spiel auch kaum mehr wert, aber seht gerne selbst in meinem Reparatur-Video dazu:</p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/retro-tech/1204/ay-3-8500-der-chip-fuer-alle-pong-klone/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FIuNhmd2jvFA%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Im Multi-Spiel, wie auch in einer Hülle und Fülle anderer Pong-Klone aus dieser Zeit, werkelt ein AY-3-8500-IC. Was auch der Grund ist, warum alle Konsolen dieser Ära in etwa die gleichen Features hatten. </p>



<p><strong>Technische Daten dieses ICs im Überblick:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hersteller: General Instrument (USA)</li>



<li>Soundausgabe: Über einen Pin generiert der Chip einfache Tonsignale: z. B. Tonfrequenzen ~967 Hz (Ballaufprall), ~488 Hz (Abprall), ~1950 Hz (Punktgewinn) bei ~32 ms Pulsdauer.</li>



<li>Bezeichnung: AY-3-8500 („Ball &amp; Paddle“) – Einführung etwa 1976.</li>



<li>Bauform: 28-poliges DIP-Gehäuse.</li>



<li>Betriebsspannung: typische Versorgung z. B. 6-12 V (häufig 9 V) bei den Konsolen.</li>



<li>Takt: ca. 2 MHz externer Takt (z. B. 2,01216 MHz ±1 %) zur Generierung der Bildsignale.</li>



<li>Stromaufnahme: typischerweise rund 30 mA.</li>



<li>Bildausgabe: Schwarz/Weiß – das IC erzeugt Zeilen- und Bildsynchronsignale, Horizontalzählung bis etwa 128 Punkte pro Zeile, Vertikal bis etwa 312 Zeilen (bei PAL-Modellen). <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AY-3-8500?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list"></ul>



<p>Der AY-3-8500 war sozusagen der Standard-Chip zahlreicher Pong-Konsolen der ersten Generation, da er nahezu die komplette Logik der Spielemechanik (Ballbewegung, Kollisionsprüfung, Schlägersteuerung) sowie die Video- und Tonerzeugung auf einem einzigen IC integrierte. Dies ermöglichte niedrige Stückkosten und einfache Konstruktionen.</p>



<p>In der Praxis bedeutet das für eine Konsole wie die von Universum: Der Großteil der Elektronik beschränkt sich auf den AY-3-8500, einen Taktgenerator (z. B. Kristalloszillator oder Resonator), Potentiometer für die Steuerung, RF-Modulator bzw. Bildaufbereitung und Netzteil bzw. Batterieversorgung.<br>Für Farbversionen und Varianten mit erweiterten Spielen kamen Varianten wie der AY-3-8610 (10 Spiele) oder zusätzliche Farb-Encoder (z. B. AY-3-8515) zum Einsatz.</p>



<p>Die Universum TV-Multi-Spiel Konsole reiht sich ein in die Ära der Heim-Pong-Geräte, die ab Mitte der 70er Jahre aufkamen. Gemäß der Videospielgeschichte war diese Phase durch festverdrahtete bzw. IC-basierte Konsolen geprägt – Wechselmodule waren selten.<br>Für den Verbraucher bedeutete dies: relativ kostengünstiger Einstieg ins Heimvideospielen, einfache Technik, begrenzte Farb- und Steuerungsmöglichkeiten, aber hoher Nostalgiewert heute.<br>Die Nutzung eines weit verbreiteten ICs wie dem AY-3-8500 bedeutete zudem, dass zahlreiche Hersteller ähnliche Geräte mit sehr ähnlicher Technik herausbrachten – was heute die Sammler- und Reparatur-Gemeinschaft durchaus erleichtert.</p>



<h4 id="gruesse-aus-der-ddr-das-bildschirmspiel-01" class="wp-block-heading"><strong>Grüße aus der DDR: Das Bildschirmspiel 01</strong></h4>



<p>Den AY-3-8500 umgibt zudem noch eine Besonderheit: Er war einiger der wenigen westlichen Chips, die damals in die DDR importiert werden durften. Auch in der DDR wollte man gerne Zocken, war aber nicht in der Lage unter wirtschaftlichen Aspekten einen Spiele-Chip wie den AY-3-8500 zu kopieren, wie man das mit anderen Chips bereits erfolgreich getan hatte. </p>



<p>Da das Ding aber rein zum Zocken gedacht war, gabs eine Ausnahme: Der Chip durfte aus dem Westen eingeführt werden. Im Jahre 1977 beschloss das Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik daher, das Bildschirmspielgerät 01 zu produzieren. Wie Deutsch kann der Name einer Spielekonsole nur sein. </p>



<p>Gerade rechtzeitig um unter dem Weihnachtsbaum 1979 zu liegen wurde die Konsole fertig. Für happige 500 DDR-Mark war sie zu haben. Vermutlich mit ein Grund, warum am Ende weniger als 1000 von ihnen produziert wurden. Heute sind die Konsolen echte Sammlerstücke und werden zu hohen Preisen gehandelt, wenn man sie denn noch in akzeptablem Zustand finden kann. </p>



<p>Rein Spielerisch bekam man natürlich aufgrund des verbauten Chips dasselbe Erlebnis wie im Westen, nur das eben das Gehäuse war ein anderes und sämtliche sonstigen Komponenten des Bildschirmspielgeräts kamen aus DDR-Produktion. Apropos Gehäuse: Davon gab es drei Varianten. Am verbreitetsten war die klassisch schwarze Variante. Daneben existierte eine Weiße mit dunklen Controllern und eine komplett Weiße. Für letztere kann man heute vermutlich eine Niere hergeben, möchte man als Sammler in den Genus einer solchen kommen. </p>
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		<title>Technik Nostalgie: Quix News 1 Pager</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 17:22:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Jahre 1995 waren Mobiltelefone in Deutschland noch eher was besonderes, fast ein Luxusgut. Die monatlichen Preise waren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Jahre 1995 waren Mobiltelefone in Deutschland noch eher was besonderes, fast ein Luxusgut. Die monatlichen Preise waren hoch, die Preise für Gesprächsminuten ebenso. SMS konnten zu dieser Zeit noch nicht alle Geräte versenden oder empfangen. Und so existierte eine feine Nische für Pager. Neben TeLMI, Scall und Skyper gab es im Laufe der Zeit auch die Pager von Quix, einem Dienst betrieben von der Miniruf GmbH aus Hannover.  </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/featured/863/technik-nostalgie-quix-news-1-pager/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FMZd4oQCUqW0%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Zu der Zeit war ich 12 Jahre und begeistert von der Möglichkeit, das mein kleiner Pager an der Hose überall wo ich war plötzlich losgehen könnte und mich mit einer persönlichen Nachricht über etwas informieren könnte oder ich dank den kostenfreien DPA-Meldungen etwas spannendes aus der weiten Welt erfahren würde. Zugegeben, aufgrund der hohen Gebühren scheuten sich potentielle Nachrichten Verfasser eher mir etwas mitzuteilen und so bimmelte es eher wenn die DPA sich meldete. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-867" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_5_quix_news_1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quix News 5 &amp; Quix News 1</figcaption></figure>



<p>Gefunkt wurde auf 448,475 MHz mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radio-paging_code_No._1" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">POCSAG-Protokoll</a>. Deutschland wurde dabei von Quix in 5 Zonen eingeteilt. Als Nutzer musste man mitteilen, in welcher man sich befand damit dort die Aussendung der Nachrichten stattfinden konnte. Textnachrichten durften dabei bis zu 117 Zeichen lang sein, also nicht mehr so lang wie eine einfache SMS. Apropos SMS: Anders als bei einer SMS, die bei ausgeschaltetem Gerät oder im Funkloch beim Anbieter darauf wartet an den Nutzer übertragen zu werden, waren &#8222;Quixe&#8220; einfach verloren wenn man gerade mal nicht &#8222;auf Empfang&#8220; war. Einer der größten Nachteile der Technik. </p>



<p>Wollte man eine Nachricht aufgeben, so hatte man gleich 2 Hürden: Zum einen kostete es bis zu 2,40 Mark eine Textnachricht loszuwerden. Zum anderen musste man mit Menschen reden! Zwar war der Versand später auch via BTX, Windows-Software oder Fax möglich. Aber gerade zum Start bestand die einfachste Möglichkeit darin, einen Operator anzurufen dem man dann die Nachricht diktierte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-865" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/12/quix_news_1.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">1999 &#8222;quixt&#8220; an: Mein Quix News 1 &#8211; mit Nachrichten aus der Vergangenheit</figcaption></figure>



<p>Richtig alt wurde das Ganze nicht: Die SMS fand schnell weitere Verbreitung. Sie war etwas günstiger, konnte von Handy zu Handy geschickt werden und sie war eben auch zuverlässiger. So geriet das Geschäftsmodell der Pager bereits 1998 in Schieflage, konnte aber nochmal gerettet und bis Ende 2001 fortgeführt werden. Seitdem gehört die Technik zumindest in der breiten Maße zum alten Eisen. Funkamateure nutzen die alten Pager teils noch im Hobbybereich und es mag sicher auch noch andere Dienste geben, bei denen Pager von Nutzen und im Einsatz sind. Aber vermutlich werden viele der nach 2000 geborenen heutzutage nicht mal mehr wissen, wozu so ein Gerät eigentlich gut war. </p>



<p>In meinem Video habe ich meinen alten &#8222;Quix News 1&#8220; wiederbelebt. Damals hat der gute 149,- Mark gekostet. Und tatsächlich hat all die Jahre noch eine alte Nachricht im Speicher des Quix überlebt&#8230; </p>
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		<item>
		<title>Ein zweites Leben für den Game Boy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 18:55:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ab und an macht man Dinge aus Langeweile, die man danach schnell wieder bereut. So ging es mir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab und an macht man Dinge aus Langeweile, die man danach schnell wieder bereut. So ging es mir zunächst bei dieser eBay-Auktion: Angeboten wurde ein Game Boy DMG. Oder besser: sein kaputtes Innenleben. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/retro-computing/558/ein-zweites-leben-fuer-den-game-boy/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FdTfNRBSkC3Q%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Die Frontplatine, offenbar nach einem Reparaturversuch mit angeschmolzenem Displayrahmen und vielen Streifen auf selbigem. Die Hauptplatine mit dem Vermerk &#8222;der Ton spinnt und klingt extrem komisch&#8220;. Garniert mit dem Hinweis &#8222;weitere Defekte sind nicht auszuschließen&#8220;. Wer würde da nicht zuschlagen wollen?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="482" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-1024x482.jpg" alt="" class="wp-image-575" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-1024x482.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-300x141.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-768x361.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-380x179.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-800x376.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat-1160x546.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_ebay_inserat.jpg 1171w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wer würde da nicht zuschlagen?</figcaption></figure>



<p>Komischerweise war ich dann auch der Einzige, der dafür 17,50 Euro ausgeben wollte und so erhielt ich den Zuschlag. Der Versand ging schnell und neugierig, wie es um meine kleine Investition bestellt war legte ich die Platinen direkt mal unter mein Qualitätsmikroskop. Dort fielen relativ zügig einige Dinge auf: an den Batteriepolen befand sich Yummi-Yummi von offenbar leicht inkontinenten Batterien. Halb so wild. Interessanter wurde es als ich diverse Leiterbahnen verfolgte. Dabei war deutlich sichtbar, dass hier Kräfte wirkten, die dort nicht hätten wirken sollen. An einer Stelle war eine Bahn gebrochen, an einigen anderen zumindest angesemmelt. Außerdem fand ich einen Kondensator, der nur noch mit einem Beinchen Bodenkontakt hatte &#8211; das ist vermutlich eher ungünstig. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="565" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-565" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochene_Leiterbahn_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Durchgebrochene Leiterbahn</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="563" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-563" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gebrochener_Kondensator_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Defekter Kondensator</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="564" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-564" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Angebrochenes_PCB_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Angebrochene Platine</figcaption></figure>
</figure>



<p>Somit ging es neben der obligatorischen Reinigung zunächst dran, den defekten Kondensator zu tauschen und die Leiterbahn zu reparieren. Ersteres ging recht gut, Kondensatoren lassen sich im Set für den alten GameBoy für etwa 5 Euro im Netz bestellen. Zweiteres war etwas frickeliger, habe ich aber auch noch nie gemacht. Mein Ansatz sah dann so aus: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Oberste Maskierung um die Bruchstelle vorsichtig abschleifen, sodass der Kupfer der Leiterbahn freiliegt</li>



<li>Flußmittel auftragen (nicht zu viel!) und danach versuchen das freiliegende Kupfer mit Lot zu benetzen</li>



<li>Wenn man hat passenden Brückungsdraht verwenden, ansonsten kann man sich auch einfach mit einer einzelnen Kupferader aus einem Stück Litze bedienen</li>



<li>Optional: Es gibt Lötstopplack (geiler Name irgendwie, im englischen Solder Mask). Das ist eine fieß stinkende &#8222;Tinte&#8220;, welche man im Nachgang auf der Lötstelle auftragen kann und diese danach mit UV-Licht aushärten kann. Damit ist die geschützt und isoliert</li>
</ol>



<p>Die Anschließende Funktionsprüfung zeigte: Erfolg! Der GameBoy startete und spielte Sound. Das mitgelieferte Display war wie angenommen aber leider nur noch Elektroschrott. Für rund 60 Euro habe ich mir darauf im Netz ein IPS-Display als Ersatz bestellt, zu finden unter &#8222;Q5 OSD Display Kit&#8220;. Zudem noch ein neues Gehäuse und Silikonunterlagen für die Tasten. Das neue Display hat natürlich den großen Vorteil, dass man anders als auf dem Originaldisplay auch etwas darauf erkennen kann. Insbesondere wenn die Augen älter werden und das Licht gedimmt ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-567" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-768x1024.jpeg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-225x300.jpeg 225w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-1152x1536.jpeg 1152w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-1536x2048.jpeg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-380x507.jpeg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-800x1067.jpeg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-1160x1547.jpeg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6809-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Dem Display bei liegt eine komplette Austauschplatine für die Frontseite. Original an diesem GameBoy ist dann nach dem Mod tatsächlich nur noch die hintere, die Hauptplatine auf der CPU und co. sitzen. Angesteuert wird das neue Display dann noch durch ein zusätzliches PCB. Dieses wird auf einen durchsichtigen Träger gesetzt. Hier wird es ein bisschen Tricky: Das PCB hängt mit einem halbwegs soliden Datenkabel direkt am Display. Damit es im GameBoy nicht hin- und herspringt, wird es mit einem Klebestreifen auf dem durchsichtigen Träger befestigt. Dabei sollte man genau schauen, ob das Display auf der gegenüberliegenden Seite denn auch an der richtigen Position liegt. Klebt das kleine PCB einmal, kann man die Position des Displays nicht mehr ändern. Ich habe hier direkt mal verkackt, so saß das Display rechts zu hoch. Dadurch war es zum einen schräg und konnte so nicht ins Gehäuse eingesetzt werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-568" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Korrekter_Sitz_IPS_Display.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wenn ihr das gleiche Display-Kit kauft: Achtet auf den korrekten Sitz des Displays bevor ihr das PCB auf der Rückseite verklebt</figcaption></figure>



<p>Nach dem kleinen Malheur ging es dann aber direkt weiter: Dem IPS-Display Kit lag eine neue Scheibe bei. Da das Ersatzdisplay einen ticken größer als das Original ist, muss man vom Gehäuse einen Teil abtragen, möchte man durch die Scheibe an den Rändern nicht das Plastik vom Gehäuse hervorstehen sehen. Das Gehäuse zu bearbeiten hat mir wenig Spaß gemacht. Am besten ging es aber noch mit einem (scharfen!) Cutter-Messer. Bloß aufpassen, dass man sich nicht die Finger rasiert. Mit dem Messer sollte man halbwegs sauber arbeiten, allerdings ist es auch nicht so schlimm, wenn der Ausschnitt am Ende nicht ganz gerade ist. Ist mir auch passiert, wird aber ja von der aufgeklebten Scheibe nachher überdeckt. </p>



<p>Nun kann man alles mal verkabeln und provisorisch zusammensetzen um die Funktion zu testen. Achtet auch unbedingt auf die Soundausgabe beim Testen. In meinem Fall waren die Käbelchen zum Lautsprecher schon ziemlich spröde und sind beim fummeln einmal abgegangen. Das wäre ärgerlich, wenn man das überhört. Passt alles, kann man den Game Boy final zusammenbauen. Beim IPS-Display (zumindest meinem) ist der Drehregler für den Kontrast ziemlich fett. Deutlich fetter als das Original. Das hat zur Folge, dass auch hier am Gehäuse geschnitten werden muss. Das ist aber nur das kleinere Übel. Tatsächlich liegt der Drehregler (der auch ein Drucktaster ist) genau auf den frisch gesetzten Lötpunkten des getauschten Kondensators. Glücklicherweise sind mir die beiden Punkte ganz gut gelungen. Dennoch konnte ich den Regler nach dem ersten Zusammensetzten weder drehen geschweige denn drücken. Also musste ich nochmal alles aufschrauben. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-569" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Erster_Start_mit_IPS_Display_Gameboy.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erster Start mit frisch verbautem IPS Display</figcaption></figure>



<p>Um &#8222;die Herausforderung&#8220; zu lösen, habe ich versucht die kleinen Beinchen auf der Rückseite der Platine noch weiter zur kürzen, was mir auch gelang. Hier geht&#8217;s dann wirklich um halbe Millimeter oder weniger. Trotzdem bleibt es eng. Weiter beholfen habe ich mir damit, das Gehäuse am Ende zwar schon einigermaßen zuzuschrauben, aber die Schrauben nicht &#8222;anzuknallen&#8220;. Ich habe geschaut, dass ich keine großen Spalte habe und dann 2-3 Umdrehungen früher aufgehört, als ich es sonst getan hätte. Damit funktionierts dann. Der Taster ist halt nicht ganz unwichtig und sollte neben der Drehfunktion auch eben leichtgängig zu drücken sein, da damit das Display konfiguriert werden. So können unterschiedliche Farben gewählt und aber auch die Position des Bildes korrigiert werden. Das ist für eine richtige Zentrierung wichtig. Soll doch gut aussehen nach den ganzen Mühen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-578" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1024x576.jpg 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-300x169.jpg 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-768x432.jpg 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1536x864.jpg 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-380x214.jpg 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-800x450.jpg 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS-1160x653.jpg 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2024/01/Gameboy_Tetris_IPS.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Da steht er neben seinen zwei Geschwistern</figcaption></figure>



<p>Am Ende habe ich, auch aufgrund von bisschen temporärer Dummheit, so etwa 1 bis 1,5 Stunden am reinen Einbau des IPS-Display gesessen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Das macht schon viel Laune so, wenn man sich um die Lichtverhältnisse beim Spielen keine Gedanken machen muss. Die Batterien werden mit dem neuen Display etwas schneller leer sein. In meinem Test zog der Game Boy mit IPS so circa 110 mAh, während mit leicht lädiertem LCD bei rund 45 mAh lag. Aber das war nur eine kurze Stichprobe und ist am Ende für den Komfortgewinn vermutlich auch zu verschmerzen.   </p>
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		<title>T-Mobile G1/HTC Dream im Retro-Unboxing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 14:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[Ende des ersten Jahrzehnts der 2000er-Jahre geschah so einiges auf dem Markt für Mobiltelefone: Das erste iPhone kam&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ende des ersten Jahrzehnts der 2000er-Jahre geschah so einiges auf dem Markt für Mobiltelefone: Das erste iPhone kam &#8217;07 heraus, das einstige Urgestein wenn es um Handys ging &#8211; Nokia &#8211; verpasste den Trend und legte somit den Grundstein für den eigenen Untergang in der Consumer Handysparte. Andere wollten das Stück vom Kuchen haben und gingen stattdessen mit dem Trend: So brachte Google Ende &#8217;08, also ein Jahr nach Apples iPhone, ihr erstes Android-Telefon auf den Markt. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/retro-tech/528/t-mobile-g1-htc-dream-im-retro-unboxing/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FJAT-hiGvkY8%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Das T-Mobile G1 oder auch HTC Dream genannte Gerät wurde nicht von Google selbst entwickelt. Google lieferte mit Android Cupcake &#8222;nur&#8220; das Betriebssystem, welches Apples iOS Konkurrenz machen sollte. In Deutschland war das Geräte übrigens exklusiv bei der Telekom zu haben und das auch erst im Frühjahr 2009. </p>



<p>Das G1 verfügt über eine eingebaute Tastatur, die sich unter dem Bildschirm befindet. Neben diesen gibt es auf der Frontseite noch weitere Tasten, z.B. für die Rufannahme. Auch ist ein Trackball vorhanden, aus heutiger Sicht eher ungewöhnlich. Das Display konnte 480&#215;320 Pixel darstellen, die Qualcomm-CPU war mit 528 MHz getaktet und wurde mit einem ARM11-Chipsatz befeuert. Der eingebaute Speicher war mit nur 256 MB recht klein, was auch der Grund gewesen sein soll, warum nach Android 2.1 mit weiteren Updates Schluß war. Über eine SD-Karte konnte aber zumindest der Speicherplatz für Fotos, Videos oder MP3s entsprechend vergrößert werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="613" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-1024x613.png" alt="" class="wp-image-534" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-1024x613.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-300x180.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-768x460.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-1536x920.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-380x228.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-800x479.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung-1160x695.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/htc_dream_ovp_verpackung.png 1730w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gefunkt wurde damals im 2G- (GSM) und 3G-Netz (UMTS). Im Download erreichte das HTC Dream bis zu 7.2 Mbit/s mit HSPA-Unterstützung. Damit lies es sich bereits gut arbeiten, solange man noch Inklusiv-Volumen hatte. So bot der größte Tarif bei der Telekom damals maximal 1 GB Download-Kontingent. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="778" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-1024x778.png" alt="" class="wp-image-530" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-1024x778.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-300x228.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-768x584.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-380x289.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-800x608.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff-1160x881.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/12/t-mobile.de_2009_g1_tariff.png 1170w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Damals waren Mobilfunk-Tarife deutlich teurer: Für 119,95 bekam man HSDPA-Nutzung (Internetvolumen) inklusive &#8211; im Kleingedruckten wird erklärt was &#8222;inklusive&#8220; bedeutet: 1 GB Highspeed-Volumen (t-mobile.de Anfang 2009 via archive.org)</figcaption></figure>



<p>Ich konnte für dieses Unboxing ein Exemplar auftreiben, welches noch gänzlich unbenutzt, original verpackt und verschlossen war. Eine große Herausforderung war dabei, das T-Mobile G1 bzw. HTC Dream überhaupt ans Laufen zu bekommen: Die vorinstallierte Android-Version verlangte nach einem Google-Account. Doch weder das Anlegen eines neuen Accounts noch das Einloggen mit einem bestehenden sind heute im Jahre 2023 noch möglich. Im Netz findet man alte Artikel aus 2009 und später mit unterschiedlichen Lösungsansätzen: So soll man es mit Backup-Codes oder App-Codes für den eigenen Google-Account probieren. Weiter wird der Tipp gegeben auf eine RC29- (USA) oder RC7 -Version (UK) downzugraden. Hier soll über ein Bug die ADB-Schnittstelle zu aktivieren sein. Die lassen sich aber auf die EU-Version des G1 offenbar nicht aufspielen. Außerdem ist die Rede von einer Goldcard, welche ermöglichen würde beliebige Software auf dem G1 zu installieren. Viele Ansätze, von denen bei mir leider keiner funktionierte. </p>



<p>Meine Lösung: Der Versuch auf eine neuere Version mit von Google signierten Paketen upzudaten. Denn die sollten sich im Wartungsmodus (Home-Button + Power) mit ALT + L laden lassen. Nur wo bekommt man die her? Google hat zwar ein Archiv, aber da war wenig nützliches. Außerdem brachen viele der Downloads mittendrin ab. Bei Google stieß ich mit der Suche nach dem richtigen Dateinamen &#8222;signed-kila_eu-ota-146733.53218c9e_full_update.zip&#8220; auf exakt einen Eintrag. Offenbar hat jemand damals glücklicherweise die alten Updates inkl. einer Anleitung bei sich lokal gemirrored: <a href="http://juliusbeckmann.de/static/android/htc-dream-g1-flash-files-german/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">juliusbeckmann.de</a></p>



<p>Wenn ihr das in Bewegtbild sehen möchtet, schaut gerne in das YouTube-Video oben. Das Ergebnis: Nach dem Update poppte plötzlich ein &#8222;Überspringen&#8220;-Button im Setup-Dialog auf. Natürlich kann damit noch immer keine Dienste nutzen, welche einen Google-Login benötigen, aber die meisten davon werden eh schon nicht mehr kompatibel mit dem HTC Dream sein. </p>



<p>Alles andere konnte ich mir aber nun in Ruhe anschauen und so einen Einblick gewinnen, wie es gewesen sein muss, mit dem ersten Android-Telefon unterwegs zu sein. </p>
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		<title>Mit dem C64 via WiC64 im Internet</title>
		<link>https://datort.de/vergleiche-tests/442/mit-dem-c64-via-wic64-im-internet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 09:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Retro Computing]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist schon was dran, wenn man behauptet das ich kein Early Adopter bin. Deshalb schaue ich mir&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist schon was dran, wenn man behauptet das ich kein Early Adopter bin. Deshalb schaue ich mir auch erst jetzt, etwa zwei Jahre nach dessen Veröffentlichung den WiC64 an. Immer mit der Ruhe ist aber auch eher mein Motto. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/vergleiche-tests/442/mit-dem-c64-via-wic64-im-internet/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FZnITzUk2Q6Y%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Aber worum geht es überhaupt? Für alle denen der WiC64 nichts sagt: Es handelt sich bei der kleinen Platine um eine Erweiterung für den C64, C128, SX64 und VIC20. Das Modul ist derzeit für 35,- Euro zu haben. Ganz ohne Lötkolben kommt man dabei nicht aus, denn der Userport-Stecker muss vom Käufer noch aufgelötet werden. Danach ist das Modul einsatzbereit und man kann loslegen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-1024x819.png" alt="" class="wp-image-443" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-1024x819.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-300x240.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-768x615.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-1536x1229.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-380x304.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-800x640.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11-1160x928.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.11.png 1732w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">WiC64 fertig aufgebaut</figcaption></figure>



<p>Nachdem man die bereitgestellte Software für den Commodore gestartet und sein WLAN konfiguriert hat, stehen einem im Hauptmenü vier Kategorien zur Auswahl: <strong>Online Games</strong>, <strong>Chat and Communication</strong>, <strong>File Area</strong> und <strong>Internet</strong>. Hier hat man die Möglichkeit, sich in einigen Spielen mittels Highscores online zu messen. Mittels Chat und Messageboard kann man mit anderen Nutzern in Kontakt kommen. Über die File Area lassen sich diverse Apps oder Spiele nutzen. Und in der Internet-Sektion kann man Google Maps auf dem C64 nutzen (ja, wirklich!) oder mittels Telnet auch im Jahre 2023 weltweit alte BBS ansteuern. Das war für mich schon ein besonderes Erlebnis. Auch schön: Über das WiC64 Radio kann man sich SID-Tunes direkt auf den Commodore streamen lassen und in eigenen Playlists verwalten. Oder einfach nur lauschen.</p>



<p>Herzstück des WiC64 ist ein ESP32-Entwicklerboard, was zum einen über den eingebauten Wifi-Chip die Kommunikation mit dem Netzwerk herstellt. Zum anderen kommuniziert es mit dem C64 über den Userport. Die nötige Software findet man auf der Website des Projekts. Sie kann dann ganz normal z.B. über ein SD2IEC-Device geladen werden. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="600" data-id="445" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-1024x600.png" alt="" class="wp-image-445" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-1024x600.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-300x176.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-768x450.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-1536x900.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-2048x1201.png 2048w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-380x223.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-800x469.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58-1160x680.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.27.58.png 2122w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hauptmenü</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="627" data-id="446" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-1024x627.png" alt="" class="wp-image-446" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-1024x627.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-300x184.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-768x470.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-1536x940.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-2048x1253.png 2048w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-380x233.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-800x490.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25-1160x710.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.25.png 2108w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SID Radio</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="655" data-id="447" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-1024x655.png" alt="" class="wp-image-447" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-1024x655.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-300x192.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-768x492.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-1536x983.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-2048x1311.png 2048w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-380x243.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-800x512.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47-1160x742.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.28.47.png 2100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kölner Dom via Streetview</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="676" data-id="444" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-1024x676.png" alt="" class="wp-image-444" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-1024x676.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-300x198.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-768x507.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-1536x1015.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-380x251.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-800x528.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50-1160x766.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.50.png 1974w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Online in BBS</figcaption></figure>
</figure>



<p>Der WiC64 erweitert den C64 mit der Möglichkeit ins Netz zu kommen um nützliche Funktionen. Dinge wie das Ansteuern der Mailboxen beispielsweise sind natürlich auch mit jedem anderen modernen Modem möglich. Von denen gibt es inzwischen ja eine gewisse Auswahl. Mit dem Portal macht es der WiC64 aber einfach, direkt loszulegen sobald das WLAN einmal eingestellt ist. Somit ist das (abgesehen vom Löten vielleicht) auch durchaus was für Leute, die in all den Jahren im Umgang mit dem C64 etwas eingerostet sind. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="674" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-1024x674.png" alt="" class="wp-image-448" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-1024x674.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-300x197.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-768x505.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-1536x1011.png 1536w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-2048x1348.png 2048w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-380x250.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-800x526.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24-1160x763.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-17-um-21.29.24.png 2182w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">WiC64 im Userport meines C64C, die Software kommt von einem SD2IEC</figcaption></figure>



<p>Ganz Problemlos ist die Erfahrung aber auch nicht: So hatte ich in meinem Test erst Probleme, den WiC64 mit meinem WLAN zu verbinden. Außerdem liefen nicht alle der Anwendungen immer ganz fehlerfrei. Aber hey, man darf nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Projekt einiger Enthusiasten zu tun haben die da viel Herzblut reingesteckt haben. Und ganz ehrlich: Respekt für eure Arbeit! </p>



<p>Mein Video ist ein kleiner Zusammenschnitt der quasi einmal von Anfang an zeigt, wie das Modul in Betrieb genommen wird und was man in den unterschiedlichen Bereichen des Portals so machen kann. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.wic64.de/">WiC64.de</a></li>



<li><a href="http://cbbsoutpost.servebbs.com/">BBS Outpost</a> </li>
</ul>
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		<title>T-Mobile MDA Vario III im Retro-Unboxing</title>
		<link>https://datort.de/vergleiche-tests/429/t-mobile-mda-vario-iii-im-retro-unboxing/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 10:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleiche & Tests]]></category>
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		<category><![CDATA[MDA Vario III]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Unboxing]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Jahr 2007 war für die Entwicklungen auf dem Mobilfunkmarkt &#8211; und ich denke das kann man ohne&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Jahr 2007 war für die Entwicklungen auf dem Mobilfunkmarkt &#8211; und ich denke das kann man ohne Rot zu werden so sagen &#8211; in so mancher Art und Weise revolutionär und hat den Weg geebnet für vieles, was wir noch heute tagtäglich auf und mit unseren unseren Smartphones machen. Mit den Worten <em>&#8222;Every once in a while a revolutionary product comes along that changes everything&#8220;</em> stellte Steve Jobs das erste iPhone in Kalifornien vor. Ich erinnere mich selbst noch an den Hype der damals entstand, zumindest in meiner kleinen Bubble. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/vergleiche-tests/429/t-mobile-mda-vario-iii-im-retro-unboxing/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FgxN57si2h7I%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption>Der T-Mobile MDA Vario III im QuickCheck</figcaption></figure>


<p>Das erste iPhone war in sofern besonders, als das es auf eine Eingabehilfe wie den Stylus verzichtete. Stattdessen wurde das kleine Telefon über einen die Vorderseite füllenden Bildschirm einfach mit den Fingern bedient. Ein Stylus, welchen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MnrJzXM7a6o">Steve Jobs in seiner PK</a> mit einem <em>&#8222;yaachh&#8220;</em> und der Frage <em>&#8222;Who wants a Stylus?&#8220;</em> abtat, war nicht mehr nötig. Es dauerte noch bis zum November, als es dann auch hierzulande endlich verfügbar wurde. Exklusiv bei der Telekom die als erstes ihr 2G-Netzwerk um EDGE erweiterte hatte. Damit waren Übertragungsgeschwindigkeiten von 150-200 kbit/s möglich &#8211; so <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Enhanced_Data_Rates_for_GSM_Evolution">Wikipedia</a>. </p>



<p>Was die Eingabemöglichkeiten anging war T-Mobiles <strong>MDA Vario III</strong> welcher von HTC produziert und außerhalb Deutschlands auch unter dem Namen HTC Kaiser oder HTC TyTN II bekannt war lange nicht so ausgereift wie das iPhone. Verstecken brauchte sich das Gerät zu seiner Zeit aber nicht, zumindest wenn man die blosen technischen Daten gegenüberstellt. So war Unterstützung für das teils noch in Aufbau befindliche 3G-Netz, also UMTS vorhanden. Sogar mit dem Downloadbeschleuniger HSDPA, welchen das HTC bis 3,6 Mbit/s unterstützte. Auch die verbaute Kamera war mit 3 Megapixel ein ganzes Megapixel besser als die des iPhones. Und, anders als dieses, hatte der MDA auch eine Frontkamera. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-1024x576.png" alt="" class="wp-image-431" srcset="https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-1024x576.png 1024w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-300x169.png 300w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-768x432.png 768w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-380x214.png 380w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-800x450.png 800w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45-1160x652.png 1160w, https://datort.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-08-um-12.22.45.png 1213w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">t.mobile.de im Jahr 2007 (via archive.org)</figcaption></figure>



<p>Das Display konnte hochgeschubst werden, darunter verbarg sich eine vollwertige kleine QWERTZ-Tastatur. Etwas, was sich so mancher heute vermutlich wieder wünschen würde. Mit einer mit 400 MHz betriebenen Qualcomm-CPU mit ARM-Befehlssatz war das Gerät auch gar nicht schlecht ausgestattet. Aber: Wirklich gezielt steuern lies sich das installierte Windows Mobile 6 dann leider doch nur mit <em>&#8222;yaachh&#8220;</em>-Stylus. Und wieviel &#8222;Spaß&#8220; Windows Mobile damals gemacht hat, da muss sich vermutlich jeder selbst sein eigenes Bild von machen. Es ist eben ein &#8222;kleines&#8220; Windows, welches für die mobile Nutzung aus heutiger Sicht hier und da doch etwas umständlich zu bedienen war. </p>



<p>So oder so: Spannende Zeiten waren das damals. War interessant dabei gewesen zu sein, als nach und nach Innovationen an unterschiedlichen Stellen auftaten, die Nutzererlebnis teils grundlegend änderten oder zumindest (oft) sinnvoll erweiterten. Aber es ist auch schön das wir heute an so mancher Stelle technisch schon ein bisschen weiter sind. In meinem (etwas länger gewordenen) Video zeige ich euch T-Mobiles MDA Vario III relativ ausführlich und wir versuchen in der Jetzt-Zeit in der es kein UMTS-Netz mehr gibt, mit dem MDA ins Internet zu gehen. Kann das klappen? Schaut es euch an!</p>
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		<title>Die Beats der 80er: Sony Walkman WM32</title>
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		<dc:creator><![CDATA[datort]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 15:56:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Für nur DM 89,- konnte man im Jahre 1987 beim Versandhaus Quelle ein Gerät ordern, mit dem das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für nur DM 89,- konnte man im Jahre 1987 beim Versandhaus Quelle ein Gerät ordern, mit dem das frisch aufgezeichnete Mixtape plötzlich auch unterwegs zu hören war. Mit fetten Bässen und saftigen Höhen. Aus heutiger Sicht sind die letzten beiden Punkte sicherlich debattierbar. </p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://datort.de/featured/336/die-beats-der-80er-sony-walkman-wm32/"><img decoding="async" src="https://datort.de/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fb4HoDJhQEoo%2Fmaxresdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p>Dennoch, was heute so selbstverständlich für uns ist wo doch jedes günstige Smartphone die feinste Musikwiedergabe unterstützt, war damals eine kleine Sensation. Die Musik, die ich hören wollte überall zu konsumieren, war etwas besonderes. Sofern man ausreichend Batterien dabei hatte. </p>



<p>An den Batterien liegt es bei diesem eBay Fund nicht, weshalb er seinen Dienst nicht mehr verrichten möchte. Irgendetwas anderes liegt dem guten, leicht lädierten WM32 von Sony auf der Leber. In dem kleinen kurzweiligen Filmchen versuche ich der Ursache auf den Grund zu gehen. Seht selbst, ob das zum Erfolg führt oder ich am Ende doch nur alles schlimmer mache. </p>
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