Selbstbau C64 (Mini) Arcade: Das Datort o’cade

3D-Design & -Druck

Der erste Gedanke war, das Arcade in einen Holzrahmen zu packen. Leider stellte sich schnell raus, dass ich dafür nicht das passende Werkzeug besitze sodass das Ergebnis meinen Ansprüchen genügt. Also dachte ich mir: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Auch wenn diese in dem Fall aus PLA bestehen sollten.

Druckeinstellungen

Alle Teile habe ich mit den gleichen Einstellungen gedruckt. Dabei verwende ich den Cura Slicer. Mein Drucker hat eine 0.4mm Spitze drauf. Ich verwende ausschließlich PLA in unterschiedlichen Farben.

Im Cura habe ich das Profil „Dynamic Quality 0.16mm“ gewählt. Die Infill-Density habe ich auf 20% belassen mit einem Cubic-Muster. Die Print-Temperatur ist 200 °C, die Bett-Temperatur 55 °C. Die Geschwindigkeit liegt bei 50 mm/s. Modernere Drucker als mein Ender 3 V2 können da sicherlich deutlich schneller arbeiten. Supports nutze ich, auch wenn die in vielen Fällen wohl gar nicht nötig wären, mit Tree-Strukturen. Alle weiteren Einstellungen lasse ich so, wie das Profil vorgibt.

STL-Dateien

Im ZIP-Archiv enthalten sind folgende Einzeldatei, die zusammen das Datort o’cade ergeben.

Der Boden bietet Platz für Raspberry Pi 3, das Custom-PCB und eine Zugsicherung für das Stomkabel
Linkes, unteres Seitenteil
Rechtes, unteres Seitenteil
Linkes, oberes Seitenteil
Rechtes, oberes Seitenteil
Unteres Eingabe-Panel mit Platz für 2 Buttons
Das Haupteingabefeld beherbergt den Stick und 2 Buttons
Front-Panel für LCD, 7-Segment und Poti
Lautsprecher und LED-Mount
Datort o’cade Label-Plane
Datort o’cade Schriftzugeinsatz (transparent)
Datort o’cade Typenschild
Tür für die Rückwand
Rückwand unteres Teil
Rückwand oberes Teil
Weitere Komponenten

Für einzelne Elemente wie das Display oder den Poti sind im Druck Pins vorgesehen, die mit dem Lötkolben geschmolzen werden. So werden die Komponenten „festgehalten“. Schaut dazu gerne mal in das Video im folgenden Kapitel. Außerdem benötigt ihr einige M3-Gewindeeinsätze und -Schrauben mit unterschiedlicher Länge.

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4 comments
    1. Hallo Harko! Der Artikel wurde gerade überarbeitet. Du findest jetzt eine Gerber-Datei zum Download (im Abschnitt „Elektronik und Schaltung“ in diesem Artikel). Diese Datei kannst du bei einem Platinen-Hersteller deiner Wahl hochladen und dort die Platinen bestellen. Die Platine muss dann noch von dir bestückt werden und der ESP32 benötigt passende Software. Ist auch alles Teil dieses Artikels. Solltest du es nachbauen, wünsche ich viel Erfolg! Freut mich, dass das Ping Meter bei dir läuft. Dieses Projekt hier ist allerdings etwas aufwendiger. Ich sag das nur extra dabei: Ich würde mich tierisch freuen, wenn jemand das Projekt nachbaut (oder auch nur in Teilen, in eigener Interpretation) aber man muss einiges mehr an Zeit und Geduld mitbringen. Danke und Grüße, Torsten

      1. Natürlich.gehen.wir dass Proberen!

        3d printen soll.kein problem sein , electronica auch nicht dah uch schon seit 1990 damit arbeite , wird es folgende project vielleicht was mit amateur radio?

        Bin gespannt!

        Grüße von Harko aus die Niederlande

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