Fazit
Was für ein Projekt! Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wenngleich es noch hundert Stellen gibt, an denen man optimieren kann. Auf manche möchte ich eingehen, damit ihr im Vorfeld wisst, was euch vielleicht erwarten könnte.
Der 3D-Druck
Zum einen solltet ihr je nach 3D-Drucker Zeit mitbringen: Bei mir dauerte der Druck über eine Woche. Außerdem ging nicht alles so auf, wie gehofft: Der Platz im Innenraum ist enger als gedacht. Insbesondere Consumer-Stecker wie USB oder HDMI nehmen viel Platz weg. So kann der Raspberry Pi nicht am angedachten Platz liegen sondern steht. Außerdem braucht es für das Display einen 180-Grad-Stecker für den Anschluss des HDMI-Displays.
An manchen Stellen (z.B. Befestigung des Displays, des PCBs, etc.) nutze ich eine Technik, bei der ich das PLA mit dem Lötkolben schmelze um die jeweiligen Komponenten festzuhalten. Das würde ich im Nachgang definitiv anders machen. Macht man hier was falsch oder muss später nochmal an eine der Komponenten ran, ist im schlimmsten Fall das gedruckte Teil hinüber.
Verschraubungen
Ich hatte beim vielen Verschrauben und Testen an manchen Stellen das Problem, dass die M3-Gewindeeinsätze irgendwann nicht mehr hielten. Durchaus denkbar, dass mein Drucker ungenau gedruckt hat und die Bohrungen zu groß waren oder ich zu kurze Einsätze verwendet habe. Sollte euch ähnliches widerfahren: Die Einsätze die nicht mehr halten wollten, habe ich mit „Allplast“ von „Uhu“ geklebt. Das scheint zu halten.
Farbe
Ich dachte zunächst ein PLA gefunden zu haben, was dem C64-Brotkasten-Braun nahe kommt. Tatsächlich habe ich am Ende aber doch alles angemalt. Wie man im Netz häufiger ließt, kommt RAL 1019 dem Brotkasten nahe. Das kann ich bestätigen und würde es empfehlen, wenn ihr ebenfalls diesen Look wollt.
Anspruch
Ich muss gestehen, dass diese Anleitung und das Projekt als ganzes keines ist, welches man einfach Schritt für Schritt abarbeiten kann und am Ende ist alles perfekt. Mir hat es einen großen Spaß gemacht, aber es zeigten sich am Ende zahlreiche Stellen, die man optimieren kann. Da mit im Moment die Zeit fehlt (hier floß fast meine gesamte Freizeit im Dezember 2025 rein) wird es erstmal bei dem Stand bleiben. Ergo: Wenn Du richtig Lust auf das Projekt hast, lass dich nicht abhalten. Aber mitdenken und etwas Bastelgespür sind definitiv von Nöten! Solltest du das Projekt tatsächlich durchziehen, lass mich doch gerne in den Kommentaren oder via Mail davon wissen. Das würde mich brennend interessieren!
cool!
wie bekomme ich einer platine? oder muss is selbst was machen? will ihm auch gerne basteln , der ping meter läuft noch immer ufb 🙂
Hallo Harko! Der Artikel wurde gerade überarbeitet. Du findest jetzt eine Gerber-Datei zum Download (im Abschnitt „Elektronik und Schaltung“ in diesem Artikel). Diese Datei kannst du bei einem Platinen-Hersteller deiner Wahl hochladen und dort die Platinen bestellen. Die Platine muss dann noch von dir bestückt werden und der ESP32 benötigt passende Software. Ist auch alles Teil dieses Artikels. Solltest du es nachbauen, wünsche ich viel Erfolg! Freut mich, dass das Ping Meter bei dir läuft. Dieses Projekt hier ist allerdings etwas aufwendiger. Ich sag das nur extra dabei: Ich würde mich tierisch freuen, wenn jemand das Projekt nachbaut (oder auch nur in Teilen, in eigener Interpretation) aber man muss einiges mehr an Zeit und Geduld mitbringen. Danke und Grüße, Torsten
Natürlich.gehen.wir dass Proberen!
3d printen soll.kein problem sein , electronica auch nicht dah uch schon seit 1990 damit arbeite , wird es folgende project vielleicht was mit amateur radio?
Bin gespannt!
Grüße von Harko aus die Niederlande